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Control Resonant: Fans wollen Remedy lieber unterstützen

Sascha
  • 1 Min. Lesezeit

Control Resonant ist für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S erschienen. Parallel zu den ersten illegalen Kopien fällt eine Reaktion auf, die in solchen Diskussionen eher selten ist: Einige Nutzer rufen dazu auf, das Spiel regulär zu kaufen und Remedy damit direkt zu unterstützen.

Der Ton in den Beiträgen ist klar. Viele verbinden ihren Kaufwunsch nicht nur mit Interesse am neuen Spiel, sondern mit Sorge um das Studio hinter Control, Alan Wake, Max Payne und Quantum Break.

Warum Remedy für viele Fans besonders ist

Remedy hat sich mit ungewöhnlichen Geschichten, schwarzem Humor und einem eigenen Stil eine treue Fangemeinde aufgebaut. Wirtschaftlich lief zuletzt aber nicht alles glatt: Alan Wake 2 brauchte laut den vorliegenden Angaben mehr als ein Jahr, um Gewinn zu erzielen. Die neuen Inhalte für das Multiplayer-Spiel FBC: Firebreak wurden zudem schon vor Ablauf eines Jahres beendet.

In den Diskussionen wird deshalb Control Resonant als wichtiger Test für die weitere Entwicklung des Studios wahrgenommen. Einzelne Nutzer schreiben offen, dass sie bei diesem Titel auf eine Raubkopie verzichten wollen, sofern sie sich den Kauf leisten können. Andere bleiben bei ihrer bisherigen Haltung, erkennen Remedy aber trotzdem Anerkennung zu.

Starker Startwert vor der Veröffentlichung

Bereits im August hatte Remedy-CEO Jean-Charles Gaudechon von 1,5 Millionen Wunschlisten auf PC und Konsolen gesprochen. Außerdem zählte Control Resonant in den USA, Deutschland und Brasilien zu den drei meistvorbestellten PlayStation-Spielen.

Das sind gute Signale, aber noch kein Beleg für einen langfristigen Erfolg. Wunschlisten und Vorbestellungen zeigen Interesse. Entscheidend wird sein, wie viele Spieler zum Start tatsächlich zugreifen und ob das Spiel auch nach der ersten Woche sichtbar bleibt.

Mehr als nur ein einzelner Release

Für Remedy hängt an Control Resonant offenbar mehr als der Verkauf eines neuen Spiels. Das Studio will Control als dauerhafte Reihe ausbauen und plant, künftige Spiele mit eigenem geistigen Eigentum selbst zu veröffentlichen. Parallel bleiben die Remakes von Max Payne 1 und 2 in Produktion. Ein weiteres, noch nicht angekündigtes Projekt gilt laut Remedy als bereit für die Produktion.

Die Fanreaktionen ersetzen keine Verkaufszahlen. Sie zeigen aber, dass Remedy bei einem Teil seiner Community einen Vertrauensvorschuss besitzt. Gerade in einem Markt, in dem Aufmerksamkeit schnell weiterzieht, kann das zum Start eines neuen Spiels ein wichtiger Vorteil sein.

Über den Autor

Sascha Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.