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Modern Warfare 4: DMZ setzt auf echtes Verlustrisiko

Dominik
  • 1 Min. Lesezeit

DMZ soll in Call of Duty: Modern Warfare 4 kein lockerer Beuteausflug werden. Infinity Ward plant einen Extraction-Modus, bei dem jeder Einsatz Folgen haben kann. Der eigene Operator entwickelt sich weiter, doch sein Tod kostet Ressourcen für die Rückkehr.

Das ist der entscheidende Unterschied zur ersten DMZ-Version aus Modern Warfare II. Das Studio reagiert damit auf die Kritik, dass zuvor zu wenig auf dem Spiel stand. Für Shooter-Spieler ist das ein klares Signal: Ausrüstung sichern, Lage lesen und rechtzeitig rausgehen wird wichtiger.

Beute bleibt nicht automatisch erhalten

Gefundene Gegenstände können dauerhaft verloren gehen, wenn du stirbst oder sie zurücklässt. Beute soll zugleich als Material für einen 3D-Drucker dienen. Darüber lassen sich unter anderem Rüstungsplatten, Verbrauchsgegenstände und Ausrüstung herstellen. In gezeigten Menüs waren auch Killstreaks sowie KI-gesteuerte Feuerunterstützung zu sehen.

Damit verbindet DMZ zwei Ziele: Im Einsatz brauchst du gute Entscheidungen unter Druck. Zwischen den Einsätzen baut dir gesicherte Beute neue Optionen auf. Wer alles riskiert, kann viel gewinnen, verliert bei einem schlechten Lauf aber auch Material.

Die Operationsbasis wird zum Planungsraum

Zwischen den Matches kehren Spieler in eine Operationsbasis zurück. Dort gibt es einen Schießstand zum Testen der Ausrüstung, den Zugriff auf die Herstellung und Informationen zu Missionen, Bossen sowie besonderen Herausforderungen.

Das Fortschrittssystem umfasst 70 Stufen und belohnt langfristiges Spielen. Entscheidend wird sein, ob die Aufgaben genug Abwechslung bieten und ob sich der Aufbau des Operators auch in schwierigen Runden wirklich auszahlt.

Lautes Vorgehen erhöht den Druck

Die Karte soll verschiedene Gefahrenstufen haben, die sich durch das Verhalten der Spieler verändern. Wer mit viel Lärm durch ein Gebiet geht, zieht Gegner an und kann Suchtrupps auslösen. Gedämpfte Waffen, Nahkampfangriffe und vorsichtiges Vorgehen sollen dagegen helfen, größere Kämpfe zu umgehen.

Die Bedrohung kommt nicht nur von anderen Spielern. Infinity Ward nennt KI-Gegner, Bosse, Drohnen, Helikopter- und Fahrzeugpatrouillen, Panzer sowie besonders starke Gegner. Das passt zum Anspruch eines Action-Extraction-Shooters: Es soll möglichst selten Phasen geben, in denen du nur Kisten öffnest und ohne Widerstand weiterziehst.

Mehr Inhalte nach dem Start angekündigt

Nach dem Start sind Kartenänderungen und dynamisches Wetter geplant, das sich mit den Jahreszeiten verändern kann. Wie stark diese Systeme die Einsätze tatsächlich beeinflussen, muss sich noch zeigen.

DMZ soll mit Modern Warfare 4 am 23. Oktober erscheinen. Anders als die frühere Variante wird der Modus nicht kostenlos spielbar sein. Für den Erfolg zählt deshalb vor allem, ob Infinity Ward das versprochene Risiko mit fairen Belohnungen und dauerhaft neuen Zielen verbindet.

Über den Autor

Dominik Autor

Von FIFA bis Call of Duty, von Farming Simulator bis Age of Empires – ich liebe Games, bei denen Skill, Planung und Reaktion zählen. Ob auf dem virtuellen Schlachtfeld oder im Stadion: Ich spiele smart, schnell und immer mit Spaß. Let’s play smarter, not harder!