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GTA 6 gegen Forza Horizon 6: Warum das Fahrwerk plötzlich Thema ist

Sascha
  • 1 Min. Lesezeit

Ein Vergleich zweier Fahrzeugunterseiten sorgt derzeit für Diskussionen. Auf der einen Seite steht ein Auto aus Grand Theft Auto 6, auf der anderen eines aus Forza Horizon 6. Ausgerechnet das Rennspiel wirkt unter dem Wagen deutlich schlichter.

Das ist auf den ersten Blick überraschend. Forza Horizon stellt Autos und Rennen ins Zentrum, GTA 6 ist eine offene Actionwelt. Die Reaktionen auf den Vergleich zeigen aber auch: Ein Detail ist nicht automatisch wichtig, nur weil es aufwendig modelliert werden kann.

GTA 6 zeigt mehr Details unter dem Auto

Der geteilte Direktvergleich konzentriert sich auf das Fahrwerk und die Unterseite der beiden Fahrzeuge. Beim GTA-6-Auto sind dort mehr einzelne Bauteile und realistischere Strukturen zu erkennen. Das Forza-Modell wirkt in diesem Bereich wesentlich flacher und setzt offenbar stärker auf eine Oberflächenstruktur.

Mehrere Tausend Nutzer reagierten auf den Beitrag. Der auffällige Unterschied wurde dabei weniger als klarer Fehler von Forza Horizon 6 verstanden, sondern als Anlass für eine ziemlich praktische Designfrage.

Details müssen im Spiel auch sichtbar sein

In einem Rennspiel verbringen Autos den Großteil der Zeit auf der Straße. Spieler sehen Lackierung, Felgen, Cockpit und Karosserie, aber nur selten die Unterseite. Ein vollständig ausgearbeitetes Fahrwerk fällt meist erst bei Überschlägen, Sprüngen oder speziellen Kameraperspektiven auf.

Genau darauf zielen viele Kommentare ab: Ressourcen fließen sinnvollerweise zuerst in Bereiche, die während einer normalen Runde ständig im Bild sind. Bei Forza Horizon 6 wären das vor allem Fahrverhalten, Strecken und die sichtbaren Teile der Fahrzeuge.

Der Vergleich bleibt trotzdem interessant, weil er zeigt, wie weit GTA 6 bei kleinen Umwelt- und Objektinformationen gehen will. Solche Details können eine Spielwelt glaubwürdiger wirken lassen, auch wenn sie nicht ständig auffallen.

Ein Bildvergleich ist noch kein Technikurteil

Aus zwei Ansichten lässt sich allerdings nicht ableiten, welches Spiel Fahrzeuge insgesamt besser umsetzt. Fahrzeugmodelle werden für unterschiedliche Situationen gebaut. Ein Rennspiel muss sehr viele Autos in Bewegung überzeugend darstellen, während eine offene Actionwelt andere Blickwinkel, Unfälle und Interaktionen abdecken kann.

Für GTA 6 ist der Fund daher vor allem ein weiterer Hinweis auf den hohen Detailanspruch, nicht mehr. Wie konsequent sich dieser Eindruck im fertigen Spiel durchsetzt, wird sich erst nach Veröffentlichung beurteilen lassen.

Grand Theft Auto 6 soll am 19. November 2026 für PlayStation 5 und Xbox Series erscheinen.

Über den Autor

Sascha Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.