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Witcher 3 Remastered: Patch 5.01 gibt Konsolen mehr Bildkontrolle

Sascha
  • 1 Min. Lesezeit

Ein grelles Bild und verschwundene Schatten können die Stimmung eines Spiels stärker verändern, als es eine lange Liste technischer Begriffe vermuten lässt. Genau hier setzt Patch 5.01 für The Witcher 3: Wild Hunt – Remastered an.

Auf Konsolen gibt es jetzt eigene Schalter für Bloom, Lichtstrahlen und Tiefenschärfe. Wer die Effekte als zu stark empfindet, kann das Bild damit näher an die eigene Vorstellung anpassen. Vorausgegangen war Kritik aus der Community, weil der bisherige Bloom manche Szenen zu hell und weich wirken ließ.

Mehr Wahlfreiheit bei der Darstellung

Der Patch beschränkt sich nicht auf die neuen Optionen. Überarbeitet wurden auch Bloom, Tone Mapping und die Beleuchtung von Figuren. Hinzu kommen Anpassungen an Raytracing und Pathtracing. Das Ziel ist erkennbar: Die technische Aufwertung soll nicht auf Kosten der klaren, kontrastreichen Atmosphäre gehen, die viele mit dem Original verbinden.

Gerade bei einem großen Rollenspiel, das viel Zeit in Wäldern, Dörfern und dunkleren Schauplätzen verbringt, ist diese Kontrolle sinnvoll. Nicht jeder Bildschirm stellt helle Effekte gleich dar, und nicht jede Person möchte dieselbe Bildsprache spielen.

Wichtige Korrekturen für Alltag und Kämpfe

Auch abseits der Grafik räumt Version 5.01 auf. Behoben wurden unter anderem Probleme mit automatisch aufgetragenen Klingenölen, verzögertem Ausweichen und leerer Ausdauer beim gleichzeitigen Sprinten und Ausweichen. Die Explodierender-Schild-Fähigkeit erhält zudem Schadensreflexion.

  • Boote sollen unter bestimmten Umständen nicht mehr unkontrolliert losfahren oder Gelände ignorieren.
  • Leiter-Animationen wurden verbessert.
  • Ein Fehler nach einem Aard-Finisher, bei dem Geralt mit besiegten Gegnern kollidieren konnte, wurde korrigiert.
  • Mehrere Interface-Probleme, etwa festhängende Fähigkeitspunkt-Meldungen und falsch ausgerichtete Fortschrittsbalken, wurden behoben.
  • Ein Fehler, der Speicherdaten betreffen konnte, wurde adressiert. Auch bereits betroffene Spielstände sollen berücksichtigt werden.

Konsole, PC und Switch 2

Für PlayStation 5 nennt das Update zusätzlich korrigierte Einstellungen, die beim Spielstart zurückgesetzt wurden, Probleme mit Bildratenlimits in verschiedenen Grafikmodi sowie eine Audio-Korrektur nach dem Navigieren durch das Pausenmenü. Die ukrainische Textlokalisierung ist nun in allen Regionen verfügbar.

Auf PC wurden unter anderem fehlerhafte Grafikoptionen, Probleme bei der GPU-Auswahl und Einstellungen rund um dynamische Auflösungsskalierung überarbeitet. Deren Standardwert steht nun auf Aus.

CD Projekt arbeitet außerdem an einem separaten Update für die Nintendo-Switch-2-Fassung. Dieses soll die Version stärker an die übrigen Ausgaben angleichen und speziell Bildklarheit sowie Schärfe verbessern. Konkrete Details dazu stehen noch aus.

Ein Patch mit klarem Schwerpunkt

Mit rund 5,5 GB auf Konsolen und 8,5 GB auf PC fällt das Update nicht klein aus. Entscheidend ist aber weniger die Größe als die Richtung: Patch 5.01 gibt Spielerinnen und Spielern auf Konsolen erstmals mehr Einfluss darauf, wie stark postprozessierte Effekte das Bild prägen. Für ein Spiel, dessen Atmosphäre auch von Licht und Schatten lebt, ist das eine relevante Korrektur.

Über den Autor

Sascha Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.