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Subnautica 2: Update 1.1 bringt neues Fahrzeug und Leviathan-Region

Sascha
  • 1 Min. Lesezeit

Subnautica 2 bekommt in den nächsten Wochen und Monaten mehr Stoff für den Early Access. Unknown Worlds hat neben kleineren Anpassungen auch Update 1.1 umrissen, das eine neue Region rund um den Collector Leviathan und ein neues Fahrzeug bringen soll.

Für ein Spiel wie Subnautica ist das ein wichtiger Schritt. Early Access lebt nicht nur von neuen Inhalten, sondern auch davon, dass Systeme nachgeschärft werden, bevor sie sich festfahren. Genau dort setzt der aktuelle Plan an.

Erst Feinschliff, dann großer Inhalt

Vor dem größeren Update stehen kleinere Aktualisierungen an. Das Biomods-System soll ausgebaut werden. Genannt wurden mehr passive Slots und zusätzliche Optionen, damit frühe Überlebensstrategien mehr Gewicht bekommen.

Auch der Multiplayer soll praktischer und sozialer werden. In Arbeit sind Nahbereichs-Voice-Chat, Emotes und mehr Möglichkeiten bei der Charakteranpassung. Das klingt nicht nach riesigen Schlagzeilen, kann im Koop-Alltag aber viel ausmachen. Gerade ein Spiel mit Erkundung, Gefahr und Ressourcenplanung profitiert davon, wenn Kommunikation schnell und direkt funktioniert.

Update 1.1 führt in eine neue Leviathan-Zone

Das größere Early-Access-Update 1.1 soll eine neue Region rund um den Collector Leviathan öffnen. Design-Leiter Anthony Gallegos beschrieb den Bereich als neues Gebiet mit weiteren Kreaturen und Ressourcen. Außerdem soll die Zone an Fortschritt und Story gebunden sein.

Damit wird Update 1.1 nicht nur eine weitere Ecke der Karte. Nach der aktuellen Beschreibung soll der neue Bereich Spieler wieder klarer nach vorn ziehen. Das ist wichtig, weil Subnautica seine Spannung immer aus zwei Dingen geholt hat: Du willst wissen, was tiefer unten liegt, und du bist dir nicht sicher, ob du es wirklich sehen möchtest.

Das neue Chassis klingt nach einem alten Favoriten

Besonders spannend ist das angekündigte neue Chassis. Gallegos deutete an, dass damit eine oft gewünschte Spielerfahrung zurückkehrt. Seine Anspielung auf kräftige Tritte legt nahe, dass Subnautica 2 eine eigene Variante des Prawn-Anzugs bekommen könnte.

Bestätigt ist dieser Name nicht. Die Richtung ist aber ziemlich klar: Im Vorgänger war der zweibeinige Mech für viele Spieler ein Wendepunkt. Er machte gefährliche Tiefen nicht sicher, aber beherrschbarer. Wenn Subnautica 2 daran anknüpft, könnte Update 1.1 vor allem für Spieler interessant werden, die mehr Werkzeug gegen die Tiefe wollen.

Kein neuer Spielstand geplant

Ein wichtiger Punkt für Early-Access-Spieler: Unknown Worlds möchte offenbar vermeiden, dass du für Update 1.1 neu anfangen musst. Gallegos stellte in Aussicht, dass Spieler dort weitermachen können sollen, wo sie aufgehört haben.

Das ist nicht nur bequem. Es ist auch ein Signal an alle, die bereits viel Zeit in ihre Basis, ihre Ausrüstung und ihre Erkundung gesteckt haben. Ein großer Inhaltsdrop fühlt sich deutlich besser an, wenn der bisherige Fortschritt nicht zur Wegwerfware wird.

Raubtiere bleiben gefährlich, aber weniger nervig

Parallel dazu wurde bereits ein Hotfix veröffentlicht, der am Verhalten der Kreaturen schraubt. Hintergrund waren Beschwerden, dass Spieler Raubtiere nicht töten können und sich dadurch teils unfair bedrängt fühlten.

Unknown Worlds bleibt bei der Linie, dass die schwimmenden Kreaturen nicht einfach erledigt werden können. Sie sollen aber weniger aggressiv reagieren. Zudem lassen sie sich mit dem Multitool leichter aus dem Konzept bringen, damit eine Flucht besser möglich wird.

Das passt zur Identität der Reihe. Subnautica ist kein klassisches Jagdspiel. Die Angst entsteht nicht dadurch, dass du alles besiegen kannst, sondern dadurch, dass du mit Risiken umgehen musst. Der Hotfix versucht offenbar, diese Spannung zu halten, ohne aus jeder Begegnung Frust zu machen.

Starker Start, große Erwartungen

Subnautica 2 ist bereits jetzt ein großer Erfolg. Seit dem Early-Access-Start am 14. Mai wurden 4 Millionen Exemplare verkauft. Auf Steam lag der Höchstwert bei mehr als 467.000 gleichzeitig aktiven Spielern.

Gallegos erklärte, dass dieser Erfolg das Team überrascht habe. Dazu kommt der geschäftliche Druck im Hintergrund: Krafton soll Berichten zufolge einer Earn-out-Zahlung von 250 Millionen Dollar an die Entwickler zugestimmt haben. Genau dieser Bonus steht im Zentrum eines viel beachteten Rechtsstreits mit der entlassenen Führung von Unknown Worlds.

Für Spieler zählt am Ende aber vor allem, ob der Early Access stabil wächst. Update 1.1 setzt an den richtigen Punkten an: mehr Erkundung, mehr Werkzeuge, mehr soziale Funktionen und ein klarerer Weg durch die gefährliche Tiefe. Wenn Unknown Worlds diese Punkte sauber liefert, könnte Subnautica 2 seinen starken Start sinnvoll ausbauen.

Über den Autor

Sascha Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.