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Steam Machine: Valves Mini-PC startet bei 1.039 Euro

Sascha
  • 1 Min. Lesezeit

Valve macht es nicht billig: Die Steam Machine startet bei 1.039 Euro für das Modell mit 512 GB Speicher. Der Steam Controller liegt in dieser Variante nicht bei.

Damit steht Valves kleiner Gaming-PC preislich klar über den aktuellen Mainstream-Konsolen. Im PC-Vergleich wirkt die Zahl weniger absurd, trotzdem wird der Einstieg für viele Spieler eine harte Grenze sein.

Die Preise im Überblick

Die günstigste Steam Machine kostet 1.049 Dollar und kommt mit 512 GB Speicher. Wer den Steam Controller direkt dazunimmt, zahlt 1.128 Dollar. Im Bundle liegt der Controller damit bei 79 Dollar statt bei 99 Dollar im Einzelkauf.

Für mehr Speicher gibt es ein 2-TB-Modell. Diese Version kostet 1.349 Dollar ohne Controller. Mit Controller steigt der Preis auf 1.428 Dollar. Zusätzlich legt Valve bei der 2-TB-Variante zwei weitere Frontplatten bei, also etwas Spielraum für die Optik.

  • Steam Machine 512 GB: 1.039 Euro
  • Steam Machine 512 GB mit Steam Controller: 1.108 Euro
  • Steam Machine 2 TB: 1.359 Euro
  • Steam Machine 2 TB mit Steam Controller: 1.428 Euro
  • Steam Controller einzeln: 99 Dollar

Konsole oder PC? Genau dort liegt die Reibung

Wer die Steam Machine direkt mit PlayStation 5 oder Xbox Series X vergleicht, sieht vor allem den Abstand beim Preis. Beide Konsolen sind aktuell günstiger. Für Spieler, die einfach ein Gerät fürs Wohnzimmer suchen, ist das ein starkes Argument gegen Valve.

Der fairere Vergleich ist aber nicht ganz so einfach. Die Steam Machine ist ein kleiner Gaming-PC. In diesem Segment können kompakte Rechner mit ähnlicher Leistung deutlich teurer ausfallen. Valve positioniert das Gerät also nicht als klassische Konsole, sondern als PC für Steam im kompakten Format.

Das hilft bei der Einordnung, löst aber nicht das Budget-Problem. 1.049 Dollar bleiben ein hoher Einstieg. Besonders, weil der Controller beim Basismodell nicht enthalten ist.

Reservierung statt Refresh-Marathon

Valve setzt beim Start auf eine zufällige Reservierungsreihenfolge. Wer in die erste Einladungswelle möchte, kann sich bis zum 25. Juni für die gewünschte Version eintragen.

Danach wird die Reihenfolge der Teilnehmer zufällig festgelegt. Anschließend verschickt Valve E-Mails. Entweder bekommst du die Möglichkeit zum Kauf oder eine Nachricht, dass du auf der Warteliste gelandet bist.

Wer sich erst nach dem 25. Juni einträgt, landet hinten auf der Warteliste. Valve will damit Bots und Scalper bremsen. Gleichzeitig soll niemand gezwungen sein, ständig die Shop-Seite neu zu laden.

Knappheit könnte ein Thema werden

Nach Valves Einschätzung wirkt sich die aktuelle RAM-Knappheit nicht nur auf den Preis aus, sondern vor allem auf die Verfügbarkeit. Wie viele Geräte zum Start tatsächlich bereitstehen, bleibt damit offen.

Für Interessierte heißt das: Wer den Preis akzeptiert, sollte die Reservierungsfrist ernst nehmen. Wer dagegen zwischen Steam Machine und einer klassischen Konsole schwankt, sollte nüchtern rechnen. Der kleine Formfaktor und der PC-Charakter haben ihren Reiz, aber Valve verlangt dafür direkt zum Start einen klaren Aufpreis.

Über den Autor

Sascha Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.