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Haunted Chocolatier: ConcernedApe erklärt die lange Funkstille

Lydia
  • 1 Min. Lesezeit

Haunted Chocolatier ist nicht verschwunden. Eric Barone, vielen besser bekannt als ConcernedApe, hat sich erneut bei den Fans gemeldet und klar gemacht: Sein nächstes Spiel ist weiter in Arbeit. Nur geht es langsamer voran, als viele gehofft haben.

Der Grund klingt simpel, ist aber für die Entwicklung riesig: Barone feilt sehr genau an den kleinen Dingen. Besonders an Elementen, die Spielerinnen und Spieler ständig nutzen werden. Für ihn müssen sie sich klar, sauber und angenehm bedienen lassen, bevor er sie zeigen möchte.

Ein Rezeptbuch kann schon Wochen kosten

Als Beispiel nennt Barone das Rezeptbuch für die Herstellung von Pralinen. Das klingt erst einmal nach einem kleinen Menü. Für ihn ist es aber ein zentraler Teil des Spiels, weil du es oft öffnen und benutzen wirst.

Dabei geht es nicht nur darum, Informationen irgendwo auf eine Seite zu setzen. Die Daten sollen schnell verständlich sein. Es darf nicht zu voll wirken, aber auch nicht leer oder bedeutungslos. Spielerinnen und Spieler sollen mit wenigen Klicks ans Ziel kommen.

Genau hier zeigt sich, warum Haunted Chocolatier so lange braucht. Barone überarbeitet solche Bereiche mehrfach, bis sie für ihn wirklich stimmen. Er beschreibt diesen Prozess als anstrengend, aber notwendig, weil er am Ende mehr erreichen will als bloß eine funktionierende Oberfläche.

Warum bisher so wenig gezeigt wird

Viele Fans würden gern mehr von Haunted Chocolatier sehen. Barone hält sich aber bewusst zurück. Er möchte keine unfertigen Bereiche präsentieren, die sich bis zur Veröffentlichung noch deutlich ändern könnten.

Das ist aus Spielersicht vielleicht frustrierend, aber auch nachvollziehbar. Frühe Bilder und Details setzen Erwartungen. Wenn sich Features später ändern, kann daraus schnell Enttäuschung entstehen. Barone hat den Vorteil, dass er das Spiel nicht aggressiv bewerben muss und sich deshalb Zeit nehmen kann.

Stardew Valley läuft weiter mit Team-Unterstützung

Haunted Chocolatier ist nicht das einzige Thema auf seinem Tisch. Auch Stardew Valley bleibt aktiv. Für das Update 1.7 gibt es ebenfalls noch keinen Termin.

Barone hat erklärt, dass sein Team inzwischen mehr Aufgaben übernimmt. Bei Stardew Valley gibt er Ideen und kreative Richtung vor, während das Team daran arbeitet. Später will er sich wieder stärker einbringen, um Inhalte zu prüfen und anzupassen.

Diese Arbeitsweise soll ihm mehr Raum für Haunted Chocolatier geben. Ganz leicht ist das für ihn aber nicht. Er sagt, dass ihm der Wechsel zwischen zwei Projekten schwerfällt, weil er gedanklich lieber ganz bei einer Sache bleibt.

Kein Termin, kein Vorverkauf, kein künstlicher Druck

Ein Veröffentlichungsdatum für Haunted Chocolatier gibt es weiterhin nicht. Barone betont außerdem, dass es kein Crowdfunding und keine Vorbestellungen gibt. Dadurch steht er nicht unter demselben Druck wie viele andere Projekte.

Für Fans heißt das: Geduld bleibt gefragt. Für Barone heißt es: Er kann das Spiel erst dann veröffentlichen, wenn es seinem eigenen Anspruch genügt. Er hat deutlich gemacht, dass er nichts herausbringen will, von dem er selbst nicht überzeugt ist.

Das ist keine schnelle Antwort auf die Frage nach dem Release. Aber es ist eine ehrliche. Haunted Chocolatier klingt nach einem Spiel, das nicht über Termine, sondern über Feinschliff entstehen soll. Wer Stardew Valley wegen seiner Sorgfalt liebt, dürfte genau das verstehen, auch wenn das Warten natürlich trotzdem schwer fällt.

Über den Autor

Lydia Autor

Community-Managerin bei GoodGame.Ruhr und Expertin für Mobile Gaming und Casual Games. Sorgt dafür, dass unsere Community lebendig bleibt und organisiert regelmäßige Gaming-Events und Turniere.