Ich hab das Spiel voller Vorfreude gestartet - fünf Jahre nach dem ersten Teil spiele ich wieder Cal Kestis, der vor dem Imperium flüchtet. Die ersten Minuten waren schon richtig cool: neue geheimnisvolle Planeten erkunden, tolle Atmosphäre und besonders das neue Kampfsystem mit verschiedenen Lichtschwert-Stilen und Macht-Kräften.
Grafik & Technik
Das Spiel sieht auf der PS5 richtig gut aus: dichte Dschungel, alte Tempel und lebendige Städte. Alles ist sehr detailliert gemacht. Die Welt ist wie eine offene Welt, aber nicht ganz - man kann trotzdem viel erkunden. Bei manchen Planeten wie Koboh und Jedha sahen einige Gebiete aber zu ähnlich aus.
Am Anfang gab es technische Probleme - das Spiel ruckelte manchmal und Texturen haben geflackert. Aber nach dem ersten Update lief alles viel besser bei mir.
Die meisten Kritiker fanden das Spiel auch richtig gut, haben aber auch die technischen Probleme erwähnt.
Spielen & Kämpfen
Das Kampfsystem ist richtig cool geworden! Es gibt verschiedene Kampfstile - normales Lichtschwert, Doppelklingen oder sogar mit Blaster und Lichtschwert zusammen. Man kann die Gegner auf verschiedene Arten besiegen und das macht richtig Spaß.
Die Rätsel und Kletterpassagen sind auch gut gemacht und bringen einen zum Nachdenken. Die Welt ist nicht linear - man findet immer wieder Geheimwege oder versteckte Sachen, zu denen man erst später mit neuen Fähigkeiten kommt.
Geschichte & Stimmung
Die Story zeigt einen älteren Cal, der zwischen seiner Crew und der Rebellion hin- und hergerissen ist. Die Geschichte behandelt ernste Themen wie Schuld, Hoffnung und Verlust - sehr gut gemacht mit emotionalen Wendungen. Besonders gegen Ende war ich richtig gefesselt und konnte nicht aufhören zu spielen.
Was mir besonders gefallen hat
- Echtes Jedi-Gefühl: Je länger ich gespielt hab, desto mehr fühlte sich Cal wie ein echter Jedi an - nicht nur vom Aussehen her, sondern auch beim Spielen.
- Tolle Atmosphäre: Ob Regen, Nebel oder die Beleuchtung in einem Tempel bei Sonnenuntergang - die Welt wirkte echt und lebendig.
- Erkunden wird belohnt: Versteckte Missionen, alte Runen und Sammelobjekte sorgen für Abwechslung zur Hauptgeschichte.
Was nicht so gut war
- Am Anfang technische Probleme, die aber mit Updates behoben wurden.
- Manche Planeten sahen sich zu ähnlich - trotz der insgesamt guten Grafik.
- Manchmal war der Wechsel zwischen Action-Szenen und ruhigen Erkundungsphasen nicht so flüssig.
Mein Fazit
Ich finde dass Jedi: Survivor alles was am ersten Teil gut war weiterführt - und in vielen Bereichen sogar besser macht. Die Cal Kestis Trilogie bekommt hier eine richtig gute Fortsetzung, wo Emotionen, Lichtschwert-Kämpfe und Atmosphäre gut zusammenpassen. Trotz der anfänglichen technischen Probleme war es für mich eines der besten Star Wars-Abenteuer seit langem.
Wenn du Lust auf ein actionreiches Abenteuer mit einer guten Geschichte hast, ist Star Wars Jedi: Survivor auf der PS5 genau das Richtige für dich!
Über den Autor
Jüngster Autor im GoodGame.Ruhr Team mit frischem Blick auf moderne Gaming-Trends. Spezialisiert auf Battle Royale Games, Esports und die neuesten Gaming-Technologien. Bringt die Perspektive der Gen-Z in unsere Berichterstattung.