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2XKO: Riot beendet aktive Entwicklung im Dezember 2026

Sascha
  • 1 Min. Lesezeit

Riot wird die aktive Entwicklung von 2XKO im Dezember 2026 einstellen. Der entscheidende Grund ist laut Team die langfristig zu geringe Zahl an Spielerinnen und Spielern, die beim Tag-Fighter geblieben sind.

Für die bestehende Community ist das ein harter Einschnitt, aber noch kein sofortiges Aus. 2XKO bleibt vorerst online und auch offline spielbar. Riot betont zugleich, dass sich dieser Status später ändern kann und rechtzeitig kommuniziert würde.

Noch Inhalte bis zum Entwicklungsende

Bis Dezember sind weitere Updates vorgesehen. Dazu zählen Verbesserungen an Spielfunktionen, die beiden Champions Lux und Samira sowie ein Inhalts-Patch im Oktober. Im Dezember soll ein abschließendes Update Fehler beheben.

Riot hatte nach eigener Aussage verschiedene Wege geprüft. Dazu gehörten bereits erfolgte Stellenstreichungen im Februar, andere Patch-Rhythmen und Änderungen am Geschäftsmodell. Am Ende sei keine Grundlage für eine dauerhaft aktive Weiterentwicklung geblieben.

Was sich für aktive Spieler ändert

In den kommenden Monaten wird das Spiel deutlich vereinfacht. KO-Punkte können künftig nicht mehr gekauft werden. Käufe, die vor dem 20. August getätigt wurden, sollen erstattet werden.

  • Ein Bundle mit fast allen kosmetischen Inhalten soll 39,99 US-Dollar kosten.
  • Die meisten Gegenstände sollen auch über Credits erhältlich sein.
  • Die meisten Spielinhalte, darunter alle Champions, werden freigeschaltet.
  • Battle-Pässe, KO-Punkte, Champion-Token, Saisons und Events werden entfernt.
  • Private Lobbys bleiben erhalten.

Besonders wichtig für regelmäßige Online-Spieler: Ranglisten-Lobbys werden abgeschaltet. Künftig bündelt Riot das Matchmaking in den Casual-Lobbys je Server. Dort soll weiterhin nach Spielstärke gesucht werden, damit Begegnungen ungefähr auf einem ähnlichen Niveau stattfinden.

Competitive Series endet nach 2026

Die 2XKO Competitive Series läuft noch bis Ende 2026 weiter. Das letzte Event ist weiterhin für November geplant. Riot will Major- und Challenger-Veranstaltungen bis dahin mit Preisgeldern unterstützen.

Ab 2027 können externe Turnierveranstalter weiterhin Offline- und Online-Events ausrichten, dann nach eigenen Community-Regeln. Für die Kampfspielszene bedeutet das: Das Spiel bekommt kein offizielles Wettbewerbssystem mehr, muss aber nicht zwingend komplett aus Turnieren verschwinden.

Ein Problem, das über die Kernszene hinausging

Die Begründung von Riot zeigt das zentrale Dilemma. Eingespielte Fans von Tag-Fightern mochten 2XKO offenbar, doch diese Gruppe allein reichte nicht. Außerhalb des festen Kerns blieb die Bindung zu gering, um fortlaufende Inhalte und Support zu tragen.

Dass die Server vorerst online bleiben, ist für Fans zumindest eine wichtige Nachricht. Wer Casual-Matches, private Runden oder lokale Sessions spielen möchte, behält diese Möglichkeiten zunächst. Gleichzeitig ist klar: 2XKO geht ab Dezember in einen festen Endzustand über, statt weiter als regelmäßig ausgebautes Live-Spiel zu laufen.

Über den Autor

Sascha Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.