Zurück zu den News
News

Rainbow Six Tactics: Rundenstrategie mit synchronen Angriffen

Dominik
  • 1 Min. Lesezeit

Rainbow Six Tactics soll 2027 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series erscheinen. Ubisoft plant keinen Mehrspieler-Modus, keinen Ingame-Shop und keine weiteren Monetarisierungssysteme. Statt schneller Online-Runden steht hier die Planung eines einzelnen Einsatzteams im Mittelpunkt.

Die Grundidee ist klar: Rainbow Six wird zur Rundenstrategie. Du führst Squads durch Einsätze, sicherst Sichtlinien, nutzt Deckung und musst Fähigkeiten sowie Ausrüstung passend einsetzen. Das erinnert an bekannte taktische Rundenkämpfe, setzt aber auf Operatoren und Werkzeuge aus dem Rainbow-Six-Universum.

Der Einsatz beginnt vor dem ersten Schuss

Vor dem Zugriff soll eine Drohne das Gebäude aufklären. Danach legst du fest, an welchen Punkten dein Team eindringt und wie die einzelnen Operatoren dort vorgehen. Das wichtigste neue System heißt Bridging: Mehrere Aktionen an verschiedenen Einstiegspunkten werden vorbereitet und dann gleichzeitig ausgelöst.

Damit will Tactics den koordinierten Zugriff aus Siege in ein rundenbasiertes Spiel übertragen. Statt Figur für Figur nur ein paar Meter vorzuschieben, planst du den Ablauf mehrerer Teammitglieder und startest ihn auf Knopfdruck. Wenn das Timing sitzt, kann ein Gebäudezugriff deutlich direkter wirken als in vielen anderen Rundenstrategiespielen.

Handgebaute Karten, wechselnde Einsatzlagen

Vorgesehen sind Dutzende Karten und Aufgaben wie Geiselrettungen, Bombenentschärfungen oder das Festsetzen wichtiger Gegner. Die Karten selbst sollen von Hand gebaut sein. Nicht jede Runde läuft trotzdem gleich: Positionen von Gegnern, Geiseln und Bomben können sich verändern.

Das ist für die Planung entscheidend. Wer eine Karte kennt, kennt nicht automatisch die sichere Route. Die Aufklärung vor dem Zugriff und ein flexibler Plan bleiben damit wichtig.

Zwischen den Missionen wird aufgerüstet

Nach Einsätzen geht es zurück ins Hauptquartier. Dort sollen Abteilungen weiterentwickelt, Ressourcen verteilt und Operatoren besser ausgerüstet werden. Der strategische Teil endet also nicht mit dem letzten Gegner auf der Karte.

Für den Kader hat Ubisoft laut Ankündigung 15 Operatoren aus Rainbow Six Siege ausgewählt. Im Zentrum der Geschichte steht Paul Bishop, bekannt als Six. Als Kommandeur der Einheit soll er eine Krise begleiten, die Rainbow Six an einen besonders kritischen Punkt führt.

Worauf es jetzt ankommt

Für Taktik-Fans klingt das Konzept sinnvoll: feste Karten, variable Bedrohungen, Ressourcenverwaltung und ein klarer Fokus auf die richtige Reihenfolge der Aktionen. Entscheidend wird sein, ob Bridging mehr ist als ein schicker Knopf für gleichzeitige Animationen. Es muss spürbar neue taktische Optionen schaffen, etwa beim Absichern mehrerer Räume oder beim Zugriff auf verschiedene Ziele.

Der reine Singleplayer-Fokus ist ebenfalls eine klare Ansage. Wer Rainbow Six vor allem wegen kompetitiver Partien kennt, bekommt hier etwas anderes. Wer lieber plant, Risiken abwägt und einen Zugriff sauber vorbereitet, sollte Rainbow Six Tactics im Blick behalten.

Über den Autor

Dominik Autor

Von FIFA bis Call of Duty, von Farming Simulator bis Age of Empires – ich liebe Games, bei denen Skill, Planung und Reaktion zählen. Ob auf dem virtuellen Schlachtfeld oder im Stadion: Ich spiele smart, schnell und immer mit Spaß. Let’s play smarter, not harder!