Für Sammler ist die Disc nicht das einzige Argument für eine physische Ausgabe. CD Projekt Red will diesen Gedanken bei The Witcher 4 offenbar weitertragen: Der kommende Rollenspiel-Nachfolger soll in irgendeiner Form als Box erscheinen, auch falls zum Start keine PlayStation-Discs mehr produziert werden.
Fest steht dabei vor allem eines: Eine Box ist geplant. Was genau sie enthält und ob ein Datenträger dazugehört, kann das Studio derzeit nicht verbindlich zusagen.
Extras sollen nicht einfach verschwinden
CD Projekt Red begründet den Plan mit dem Wert greifbarer Sammlerstücke. Das Team möchte Spielern etwas geben, das sich öffnen, aufbewahren und als Teil der eigenen Sammlung nutzen lässt.
Das passt zur bisherigen Linie des Studios. Die Standardausgaben von The Witcher 3: Wild Hunt und Cyberpunk 2077 enthielten unter anderem Aufkleber, Karten, Postkarten und einen Entwicklerbrief. Solche Beigaben waren nicht nur teuren Sondereditionen vorbehalten.
Die Disc-Frage liegt nicht beim Studio
Nach Angaben des Managements hat CD Projekt Red keinen Einfluss auf die Produktionsvorgaben der First-Party-Anbieter. Sollte PlayStation die Disc-Produktion wie angekündigt ab 2028 einstellen, könnte The Witcher 4 auf dieser Plattform ohne Disc auskommen müssen.
Damit wäre eine physische Veröffentlichung nicht automatisch vom Tisch. Sie würde sich nur verändern: Statt einer klassischen Spielehülle mit Datenträger könnte die Box vor allem Extras für Fans enthalten. Wie ein möglicher digitaler Zugriff darin gelöst wird, ist noch offen.
Noch viele offene Punkte
Ein konkreter Veröffentlichungstermin für The Witcher 4 steht weiterhin nicht fest. Das Studio peilt nach eigenen Angaben das Jahr 2028 an. Auch zum endgültigen Inhalt der Box gibt es keine Details.
Für Fans von Ciri und der Witcher-Reihe bleibt die Nachricht trotzdem relevant. CD Projekt Red signalisiert, dass physische Sammlungen für das Studio mehr sind als ein Auslaufmodell, selbst wenn sich der Markt weiter von Discs entfernt.
Über den Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.
