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Wardogs: Alpha-Feedback macht Hoffnung auf einen großen Shooter

Dominik
  • 1 Min. Lesezeit

Wardogs geht mit viel Rückenwind in den Early Access. Nach einem umfangreichen geschlossenen Alpha-Test berichten viele Teilnehmer von spannenden, langen Gefechten und einem Shooter, der Teamplay nicht nur fordert, sondern direkt belohnt.

Der Ansatz ist klar: 100 Spieler kämpfen auf großen Karten, nutzen Fahrzeuge, erobern Ziele und müssen mit zerstörbarer Umgebung rechnen. Das Spieltempo soll dabei bewusster ausfallen als in schnellen Arcade-Shootern.

Geld, Ausrüstung und Hilfe fürs Team

Nach dem Tod beginnt man wieder an der eigenen Basis und kauft seine Ausrüstung mit verdientem Geld neu zusammen. Einnahmen gibt es durch Abschüsse, eroberte Ziele und Unterstützung für das Team.

Interessant ist das Belohnungssystem für Helfer. Wer Verbündete wiederbelebt, heilt oder sie per Hubschrauber aus der Basis abholt, kann ein Trinkgeld erhalten. Auch Geld und Beute lassen sich untereinander weitergeben. Das kann Kooperation deutlich wichtiger machen als die reine Jagd nach Kills.

Lange Matches bieten Raum für Planung

Partien sollen mehr als eine Stunde dauern können. Für Taktik-Fans ist das ein Pluspunkt: Es bleibt Zeit, Rollen auszuprobieren, Fahrzeuge einzusetzen, Stützpunkte aufzubauen und auf die Lage zu reagieren. Wer nur kurze Runden für zwischendurch sucht, könnte sich dagegen ausgebremst fühlen.

Aus den Alpha-Eindrücken sticht außerdem das bodenständigere Bewegungsmodell heraus. Trefferanzeigen fehlen, daher muss man Schüsse selbst einschätzen. Rutschen, Hechten und andere sehr schnelle Bewegungsmanöver stehen offenbar nicht im Mittelpunkt. Das passt zu einem Spiel, das auf Positionierung, Sichtlinien und Reaktion setzt.

Der Wiedereinstieg kostet noch zu viel Zeit

Ein häufiger Kritikpunkt betrifft die Phase nach dem Tod. Ein oder zwei Minuten für den erneuten Zusammenbau der Ausrüstung können den Spielfluss bremsen. Gespeicherte Loadouts oder einfache Standardpakete könnten hier helfen, ohne den Anspruch des Spiels aufzugeben.

Auch Waffen, Fahrzeuge und weitere Systeme brauchen laut Alpha-Feedback noch Balance-Arbeit. Das ist für einen frühen Test wenig überraschend, aber gerade bei 100-Spieler-Gefechten entscheidet eine saubere Abstimmung darüber, ob Planung und Können wirklich zählen.

Guter Startwert vor dem Early Access

Wardogs startet laut den vorliegenden Angaben in einer Woche in den Early Access. Der Shooter liegt bei den Wishlists auf Platz 16 und bei den Vorbestellungen auf Platz 4. Der Preis soll bei 40 Euro liegen.

Entwickler Bulkhead betont zugleich, dass Feedback willkommen sei, einzelne Stimmen mit großer Reichweite aber nicht automatisch die Richtung vorgeben sollen. Entscheidend wird sein, ob das Team die praktischen Alpha-Kritikpunkte schnell angeht. Die Basis klingt stark: große Schlachten, klare Rollen und Teamarbeit mit echtem Nutzen.

Über den Autor

Dominik Autor

Von FIFA bis Call of Duty, von Farming Simulator bis Age of Empires – ich liebe Games, bei denen Skill, Planung und Reaktion zählen. Ob auf dem virtuellen Schlachtfeld oder im Stadion: Ich spiele smart, schnell und immer mit Spaß. Let’s play smarter, not harder!