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Space Marine 3: Saber verspricht Verzicht auf generative KI

Sascha
  • 1 Min. Lesezeit

Für Warhammer 40.000: Space Marine 3 soll keine generative KI verwendet werden. Diese Zusage kommt von Sabers Entwicklungschef Tim Willits und beantwortet eine Frage, die nach einer anderen KI-Debatte rund um das Studio schnell auch die Space-Marine-Community erreicht hatte.

Gemeint sind ausdrücklich sichtbare Inhalte im Spiel. Dialoge, Stimmen und Grafiken sollen demnach nicht durch generative KI erzeugt werden. Für Fans der Reihe ist das eine wichtige Einordnung, denn gerade bei Warhammer wird die Kontrolle über Stil, Figuren und Bildsprache sehr genau verfolgt.

Klare Linie für das Warhammer-Projekt

Auslöser der Diskussion war der bestätigte Einsatz generativer KI in einem anderen Saber-Spiel, dem Rideshare Stimulator. Dort ging es unter anderem um Sprache und Texte in einem Spielmodus. Die Kritik daran führte zu Fragen, ob diese Technik künftig auch bei großen Lizenzproduktionen des Studios zum Einsatz kommen könnte.

Willits grenzt Space Marine 3 nun deutlich davon ab. Seine Aussage bezieht sich nicht nur auf einzelne Bereiche: Generative KI soll in diesem Projekt überhaupt keine Rolle spielen. Damit ist auch ausgeschlossen, dass KI-generierte Sprecherleistungen, Texte oder Artworks in das Spiel gelangen.

Games Workshop setzt ebenfalls auf Verzicht

Die Position passt zu den Vorgaben von Games Workshop. Das Unternehmen hatte den Einsatz von KI für die Gestaltung von Produkten und die Entwicklung seines geistigen Eigentums bereits untersagt. Später betonte Games Workshop erneut, interne Fälle im Produktmarketing geprüft zu haben, um einen KI-Einsatz auszuschließen.

Für Saber ist das bei Lizenzspielen offenbar ein entscheidender Rahmen. Willits erklärte, dass sich das Studio nach den Regeln der jeweiligen Rechteinhaber richtet. Bei Space Marine 3 ist die Sache damit nach aktuellem Stand eindeutig.

Experimente bleiben auf andere Spiele beschränkt

Das bedeutet nicht, dass Saber generative KI grundsätzlich abschreibt. Willits sieht das Thema weiter als Feld, dessen Nutzen für Spiele noch offen ist. Das Studio wolle bei passenden Projekten testen, ob solche Funktionen funktionieren und von Spielenden angenommen werden.

Für Space Marine 3 gilt dieser Experimentierkurs aber nicht. Gerade nach der lauten Reaktion der Community ist die öffentliche Zusage mehr als eine technische Randnotiz. Sie soll Vertrauen schaffen, bevor es überhaupt einen Termin für das Spiel gibt.

Was bislang feststeht

  • In Space Marine 3 soll keine generative KI eingesetzt werden.
  • Das betrifft laut Saber insbesondere Dialoge, Stimmen und Grafiken.
  • Games Workshop verfolgt für sein geistiges Eigentum ebenfalls eine Anti-KI-Linie.
  • Ein Veröffentlichungstermin für Space Marine 3 wurde noch nicht genannt.

Die Entwicklung läuft laut Saber weiter. Bis es neue Spielszenen oder konkrete Informationen zum Release gibt, ist die KI-Frage zumindest klarer beantwortet als viele andere Punkte rund um den nächsten Einsatz der Space Marines.

Über den Autor

Sascha Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.