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No Man’s Sky: Kosmos-Update bringt Stationen und Sternenreisen

Sascha
  • 1 Min. Lesezeit

No Man’s Sky feiert zehn Jahre seit seinem Start mit dem Update „Kosmos“. Statt neue Planeten in den Mittelpunkt zu stellen, baut Hello Games diesmal den Raum zwischen ihnen aus. Das ist ein sinnvoller Fokus für ein Spiel, dessen Universum bislang vor allem auf Erkundung von Himmelskörpern ausgelegt war.

Mit Version 7.0 sollen Spieler im All mehr Ziele, Risiken und Möglichkeiten zum Aufbau einer eigenen Gemeinschaft finden. Besonders auffällig: Raumstationen können nun erworben, gestaltet und als Treffpunkt genutzt werden.

Mehr zu tun zwischen den Planeten

Beim Sprung in ein neues System zeigt eine neue Sternenkarte künftig interessante Orte im All. Diese Punkte eröffnen laut den Angaben weitere Missionen und Erkundungswege.

Zu den neuen Fundorten gehören gewaltige Weltraumwracks, Außenposten und von biologischen Gefahren befallene Anlagen. Die Wracks lassen sich mit einer Gravitationskanone zerlegen. Abgerissene Teile werden über einen Traktorstrahl zum Schiff transportiert. Wer ein Wrack zu stark ausschlachtet, riskiert allerdings eine Kernschmelze und die Explosion der Anlage.

Außenposten dienen als Handels- und Informationsorte. Dort lassen sich Karten kaufen, Missionsangebote annehmen und Hinweise zur Umgebung einholen. Bio-Wracks setzen dagegen auf Gefahr: Sie müssen zunächst gesichert werden, bevor ihre Ressourcen interessant werden.

Basen im Orbit und eine eigene Station

Asteroidengürtel aus Gestein und Eis liefern neue Kristallressourcen. Seltene, besonders große Asteroiden können sogar als Standort für eine Basis dienen.

Darüber hinaus erlaubt Kosmos modulare Orbitalbasen, die frei im Weltraum gebaut werden. Noch einen Schritt weiter geht der Besitz einer Raumstation. Spieler können sie innen und außen ausbauen, thematisch gestalten und Freunde einladen. Für Langzeitspieler ist das eine der wichtigsten Neuerungen, weil die oft gewünschte persönliche Station damit endlich Teil des Spiels wird.

Allianzen bekommen einen festen Ort

Die eigene Station kann zum Zentrum einer Allianz werden. Diese Gemeinschaften dürfen weitere Spieler aufnehmen und ein Netzwerk aus Stationen aufbauen. Ranglisten vergleichen dabei unter anderem Größe, Reichtum und Bedeutung einer Allianz.

Das System gibt dem gemeinsamen Spielen einen klareren Rahmen. Wer bisher vor allem allein unterwegs war, kann die Station weiter als privaten Bauplatz nutzen. Gruppen erhalten dagegen ein gemeinsames Ziel, das über den nächsten Rohstoffflug hinausgeht.

Reise bis zum Stern und Jubiläums-Expedition

Eine weitere Neuerung betrifft den Stern im Zentrum des eigenen Systems. Mit Kosmos ist es erstmals möglich, die gefährliche Reise dorthin anzutreten.

Parallel startet die Expedition „Our Journey Continues!“. Sie greift die Geschichte der inzwischen 40 großen Updates seit dem Start 2016 auf. Meilensteine schalten dabei Funktionen aus früheren Erweiterungen nach und nach frei. Ergänzt wird das durch ein Weltraumtagebuch mit Fakten und Kommentaren aus der Entwicklung.

Kosmos wirkt damit nicht wie ein kleiner Jubiläumspatch, sondern wie ein Versuch, dem Weltraum selbst mehr Gewicht zu geben. Für Rückkehrer dürfte vor allem entscheidend sein, ob Stationen, Wracks und Allianzen die Reisen dauerhaft mit neuen Entscheidungen füllen.

Über den Autor

Sascha Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.