Zurück zu den News
News

Space Marine 3 soll von Toxic Commandos Technik profitieren

Sascha
  • 1 Min. Lesezeit

Warhammer 40.000: Space Marine 3 soll auf einer Technik aufbauen, die Saber Interactive über mehrere Spiele hinweg erweitert hat. John Carpenter’s Toxic Commando nimmt dabei eine wichtige Rolle ein: Die dort vorgenommenen Verbesserungen sollen in den nächsten Space-Marine-Teil einfließen.

Studiochef Tim Willits beschreibt diese Entwicklung als fortlaufende Linie von World War Z über Space Marine 2 und Toxic Commando bis zu Space Marine 3. Für Fans ist das ein klarer Hinweis auf den technischen Schwerpunkt des Nachfolgers, aber noch keine Bestätigung einzelner Spielfunktionen.

Größere Schwärme, größere Gebiete, bessere KI

Saber nennt drei Bereiche, in denen die eigene Technologie gereift sei: größere Gegnerhorden, größere Spielräume und eine verbesserte KI. Das passt zu den Massenschlachten, für die Space Marine 2 bekannt ist. Teil 3 könnte diese Richtung also weiterführen, statt das Grundprinzip komplett umzubauen.

Wichtig ist die Einschränkung: Aus diesen Aussagen lässt sich noch nicht ableiten, wie Space Marine 3 konkret spielt. Fahrzeuge wurden lediglich als Beispiel dafür genannt, was die Technik grundsätzlich leisten kann. Eine Fahrzeugbestätigung für Space Marine 3 gibt es nicht.

Toxic Commando war für Saber kein Fehltritt

Der Start von Toxic Commando blieb laut dem Finanzbericht von Pullup, dem Eigentümer von Focus Entertainment, hinter den Erwartungen zurück. Willits bewertet das Projekt für Saber dennoch positiv und spricht von einem profitablen Spiel mit einer stabilen Spielerschaft.

Aus Entwicklersicht zählt offenbar nicht nur der unmittelbare Erfolg eines einzelnen Releases. Toxic Commando habe die technische Basis weitergebracht und damit künftige Projekte unterstützt. Genau darin liegt für Space Marine 3 der interessante Teil: Das Team kann auf Erfahrungen mit Koop-Gefechten und großen Gegnergruppen zurückgreifen, statt diese Systeme neu entwickeln zu müssen.

Offene Fragen beim Umfang

Space Marine 2 setzte auf Dreierteams. Willits hatte diese Größe zuvor mit der Balance begründet: Ein vierter Space Marine hätte die Kämpfe deutlich leichter gemacht, während entsprechend größere Angriffe technisch und spielerisch schwer sauber zu skalieren gewesen wären.

Ob Space Marine 3 mehr Spieler zulässt, größere Karten anbietet oder die Gefechte auf andere Weise erweitert, bleibt offen. Auch zu Gegnerfraktionen oder Story-Details gibt es aus den aktuellen Aussagen keine belastbaren Neuigkeiten. Das Team meldet laut Willits aber gute Fortschritte und will den Erfolg von Space Marine 2 übertreffen.

Keine generative KI für Space Marine 3

Willits hat zudem erklärt, dass bei Space Marine 3 keine generative KI eingesetzt werde. Einen Veröffentlichungstermin oder auch nur einen Zeitraum für den dritten Teil gibt es weiterhin nicht.

Bis zu ersten Spielszenen bleibt deshalb vor allem die technische Richtung greifbar: Saber möchte mehr aus seiner Schwarmtechnik herausholen. Für ein Spiel, dessen Stärke in wuchtigen Kämpfen gegen große Gegnergruppen liegt, ist das zumindest ein sinnvoller Ansatz.

Über den Autor

Sascha Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.