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WoW: Forever: EU-Beta kämpft mit Warteschlangen und Lag

Sascha
  • 1 Min. Lesezeit

Der Start der Beta zu World of Warcraft: Forever läuft für viele Spielerinnen und Spieler aus Europa offenbar holprig. Berichtet werden lange Warteschlangen, Verbindungsabbrüche und ein hoher Ping. Teilweise soll der Zugang erst nach bis zu einer Stunde Wartezeit möglich gewesen sein, bevor ein erneuter Rauswurf folgte.

Besonders kritisch ist die Lage, weil der Beta-Zugang im Skyborne-Epic-Pack 59,99 Euro kostet. Wer bezahlt, erwartet zumindest klare Informationen dazu, wenn die Verbindung aus Europa deutlich eingeschränkt sein kann.

VPN-Berichte deuten auf ein Routing-Problem hin

In den offiziellen WoW-Foren schildern einige Betroffene, dass ein VPN die Lage verbessert. Nach dem Wechsel auf eine US-Region sollen die Lag-Spitzen und Abbrüche verschwinden. Der Ping bleibt dabei zwar höher als bei einem europäischen Server, die Verbindung soll aber stabiler laufen.

Das ist kein Beweis für eine endgültige Ursache. Es passt aber zu einem möglichen Routing-Problem: Ein VPN beschleunigt den eigenen Anschluss nicht, kann Datenverkehr jedoch über eine andere Strecke leiten. Wenn genau diese Route besser funktioniert, fallen Störungen mitunter weniger stark auf.

Für zahlende Beta-Teilnehmer ein ärgerlicher Umweg

Ein VPN kann für einzelne Spieler eine kurzfristige Hilfe sein, ersetzt aber keine verlässliche Serveranbindung. Zudem steht auf der Shop-Seite laut den vorliegenden Informationen kein Hinweis darauf, dass EU-Spieler mit solchen Verbindungsproblemen rechnen müssen.

Blizzard hat noch Zeit für Korrekturen. Die Beta soll bis zum 21. Oktober 2026 laufen. Bis dahin wird entscheidend sein, ob sich Abbrüche und starke Schwankungen auch ohne zusätzlichen Umweg reduzieren lassen. Für EU-Spieler wäre das die erwartbare Lösung, gerade bei einem kostenpflichtigen Zugang.

Was du jetzt beachten solltest

  • Rechne derzeit mit Warteschlangen und instabilen Verbindungen.
  • Ein VPN-Wechsel in eine US-Region wird von Spielern als möglicher Workaround genannt.
  • Ein VPN senkt den grundsätzlichen Abstand zu US-Servern nicht zwingend, kann aber eine problematische Route umgehen.
  • Behalte offizielle Hinweise zur Beta im Blick, denn bis zum 21. Oktober sind Anpassungen möglich.

Über den Autor

Sascha Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.