Fortnite wird oft mit jungen Profis, schnellen Builds und riesigen Turnieren verbunden. Cath Bowie zeigt, dass das nicht alles ist. Die 78-Jährige aus Schottland hält nun offiziell den Guinness-Weltrekord als älteste Fortnite-Streamerin.
Online heißt sie Grumpygran1948. Sie streamt täglich auf YouTube und Twitch und hat inzwischen 24.000 Follower. Das ist schon eine Ansage, vor allem weil alles mit einer kleinen Wette innerhalb der Familie angefangen hat.
Ihr Enkel hat sie zu Fortnite gebracht
Bowie begann 2017 mit Fortnite, in der Woche, als der Battle-Royale-Modus startete. Ihr Teenager-Enkel zeigte ihr das Spiel. Er glaubte damals nicht, dass jemand seiner Oma beim Spielen zusehen würde.
Genau das wollte Bowie offenbar beweisen. Heute spielt sie mit Leuten aus verschiedenen Ländern und hat sich eine feste Community aufgebaut. Ihr Enkel spricht das Thema laut Bowie inzwischen lieber nicht mehr an.
Zero Build statt Bau-Stress
Grumpygran1948 spielt offenbar vor allem den Zero-Build-Modus. Dort geht es um Schießen, Positionen und schnelles Reagieren, ohne dass du mitten im Kampf noch Türme bauen musst. Das macht Fortnite für viele leichter verständlich, auch wenn die Runden trotzdem schnell und hart sein können.
Bowie beschreibt Fortnite außerdem als weniger blutig, als manche Leute vielleicht erwarten. Für sie steht der Wettbewerb im Mittelpunkt: Gegner besiegen, eine Runde überleben und sich Stück für Stück verbessern.
Auch Epic Games reagiert
Epic Games hat Bowie zu ihrem Rekord gratuliert und sie als „GOAT“ bezeichnet. Das passt: Sie ist nicht nur wegen ihres Alters dabei, sondern spielt Fortnite schon seit den ersten Wochen des Battle Royale.
Die Geschichte ist auch ein guter Reminder. Beim Zocken ist es ziemlich egal, ob du 14 oder 78 bist. Wenn du Spaß am Spiel hast und dranbleibst, kann daraus sogar ein Weltrekord werden.
Über den Autor
Jüngster Autor im GoodGame.Ruhr Team mit frischem Blick auf moderne Gaming-Trends. Spezialisiert auf Battle Royale Games, Esports und die neuesten Gaming-Technologien. Bringt die Perspektive der Gen-Z in unsere Berichterstattung.