Leonida soll in GTA 6 nicht einfach zwischen Sonne und Regen umschalten. Rockstar beschreibt ein Wettersystem, bei dem Wind, Luftströmungen und Niederschläge sichtbar auf die Umgebung wirken.
Das passt zum an Florida angelehnten Schauplatz. Tropische Stürme und Hurrikane wären dort nicht bloß Kulisse, sondern könnten die Atmosphäre einer ganzen Spielsituation verändern.
Wind soll sich an der Stadt orientieren
Geplant sind starke Bewölkung, dichter Regen und kräftiger Wind. Dabei soll Wind nicht überall gleich wirken: Nach Sonnenuntergang können Luftströmungen vom Meer kommen, warme Luft kann aufsteigen. Hohe Gebäude sollen diese Bewegungen zudem verändern.
Die Effekte zeigen sich an vielen kleinen Stellen. Haare und herumliegender Unrat können vom Wind erfasst werden. Auf dem Wasser entstehen Wellen, während sich Gras in den Sümpfen bewegt.
Starkregen mit Folgen für die Sicht
Bei heftigem Regen soll Wasser sichtbar von Dächern und Laternenmasten laufen. Die Welt wird dabei deutlich nasser, zugleich können Regenschauer die Sicht einschränken. Donner und Blitze gehören ebenfalls zu den angekündigten Sturmszenarien. Blitzlicht kann die Wolkendecke über Leonida komplett erhellen.
Entscheidend ist, wie oft solche Bedingungen im Spiel auftreten und ob sie über die Optik hinaus Einfluss auf Missionen oder das Verhalten der Welt haben. Dazu gibt es bislang keine Angaben. Schon die beschriebenen Umwelteffekte deuten aber darauf hin, dass Wetter in GTA 6 stärker als Teil der offenen Welt gedacht ist und nicht nur als wechselnder Hintergrund.
Hurrikane als passendere Kulisse
Tropische Stürme und Hurrikane nutzen die regionale Vorlage von Leonida sinnvoll. Dunkle Wolken, heftiger Wind und schlechte Sicht können bekannte Orte in kurzer Zeit anders wirken lassen. Für eine offene Spielwelt wäre das vor allem dann interessant, wenn diese Veränderungen nicht bloß in vorbereiteten Szenen stattfinden, sondern im normalen Spielablauf sichtbar bleiben.
Über den Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.
