Zurück zu den News
News

Perfect Dark: Leak zeigt Parkour, Waffen und zerstörbare Kulissen

Sascha
  • 1 Min. Lesezeit

Das eingestellte Perfect-Dark-Reboot meldet sich unverhofft zurück, zumindest in Form kurzer Portfolio-Aufnahmen. Zu sehen sind Entwicklungsstände mit Waffenversuchen, Parkour und Umgebungen, die auf Treffer und Explosionen reagieren.

Das Material ist kein nachträglich veröffentlichter Trailer und ersetzt keinen Blick auf das fertige Spiel. Gerade deshalb ist es interessant: Es zeigt, woran das Team offenbar praktisch gearbeitet hat, bevor das Projekt zusammen mit dem Studio The Initiative eingestellt wurde.

Tests zwischen Greybox und fertigen Bereichen

Die Aufnahmen wechseln zwischen einfachen Testumgebungen und deutlich weiter ausgearbeiteten Arealen. Entwickler prüfen darin Sci-Fi-Waffen, Explosionseffekte und die Reaktion von Objekten in der Umgebung. Auch Parkour-Bewegungen sind zu sehen.

Besonders auffällig sind zerstörbare Gegenstände, darunter Obst. Das wirkt zunächst wie eine Nebensache, macht aber den Schwerpunkt des Clips klar: Die Sequenz soll visuelle Effekte und physische Reaktionen zeigen, nicht Handlung, Missionen oder den vollständigen Spielablauf.

Kein Beweis für den finalen Stand

Portfolio-Material entsteht oft aus einzelnen Arbeitsproben. Es kann deshalb nicht belegen, wie geschlossen das Reboot als Gesamtspiel bereits war oder welche dieser Elemente bis zum Ende geblieben wären. Die Aufnahmen geben jedoch einen konkreteren Eindruck als die wenigen bekannten offiziellen Szenen.

Die Sprecherin von Joanna Dark hatte zuvor erklärt, das Projekt sei bereits weit fortgeschritten gewesen und sie habe ganze Kapitel aus dem Universum aufgenommen. Das neue Material passt zu diesem Eindruck, ohne den Produktionsstand abschließend zu klären.

Eine Rettung kam offenbar nicht zustande

Nach der Schließung von The Initiative soll es Interesse an einer weiteren Finanzierung des Spiels gegeben haben. Ein möglicher Deal kam demnach aber nicht zustande. Crystal Dynamics, das The Initiative bei dem Projekt unterstützte, war im Zuge der Absage ebenfalls von Stellenabbau betroffen.

Für die Reihe wäre das Reboot der erste neue Serienteil seit Perfect Dark Zero von 2005 gewesen. Die jetzt sichtbaren Tests ändern nichts an der Einstellung, sie zeigen aber, dass hinter dem Projekt mehr steckte als ein frühes Konzept. Vor allem die Verbindung aus Bewegung, Waffen und reaktiver Umgebung hätte dem Comeback ein eigenes Profil geben können.

Über den Autor

Sascha Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.