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Dawn of War 4 plant über 70 Kampagnenmissionen zum Start

Dominik
  • 1 Min. Lesezeit

Warhammer 40.000: Dawn of War 4 will RTS-Fans nicht nur mit Gefechten gegen andere Spieler abholen. Der Einzelspieler soll zum Start ein ungewöhnlich großes Paket bekommen: vier Kampagnen, mehr als 70 Missionen und verzweigte Handlungsstränge.

Jede der vier verfügbaren Fraktionen erhält eine eigene Kampagne. Dabei handelt es sich um Space Marines, Orks, Necrons und Adeptus Mechanicus. Für Spieler, die Strategie lieber planen als online im Sekundentakt reagieren wollen, ist das eine klare Ansage.

Vier Fraktionen, vier eigene Feldzüge

Die Kampagnen sollen nicht nur andere Einheiten zeigen, sondern die jeweiligen Spielweisen Schritt für Schritt vermitteln. Nach zwei Tutorial-Missionen mit dem Astra Militarum beginnt die erste große Kampagne bei den Orks. Dort stehen Wirtschaft, Basisbau, Upgrades und die taktischen Eigenheiten dieser Fraktion im Mittelpunkt.

Auch die weiteren Feldzüge führen ihre Systeme über konkrete Missionen ein. Bei den Adeptus Mechanicus gibt es etwa einen Auftrag rund um den Imperial Knight. Sein Einsatz wird dabei freigeschaltet und direkt erklärt.

Das ist ein sinnvoller Aufbau. Ein RTS mit vier deutlich unterschiedlichen Armeen kann neue Spieler schnell überfordern, wenn jedes System sofort auf den Tisch kommt. Dawn of War 4 will die Mechaniken offenbar über den Kampagnenfortschritt verteilen.

Verzweigungen erhöhen den Wiederspielwert

Die Geschichten der vier Fraktionen fließen in eine übergreifende Handlung ein. Gleichzeitig sind sie verzweigt. Das heißt: Nicht jede vorhandene Mission landet automatisch in einem Durchgang auf deiner Karte.

Für die Ork-Kampagne sind ungefähr 18 Missionen vorgesehen, wenn alle Wege berücksichtigt werden. In einem einzelnen Durchlauf sollen davon etwa 14 oder 15 spielbar sein. Wer alle Abzweigungen sehen und die Fraktionen wirklich lernen möchte, wird also mehr als eine Runde einplanen müssen.

Der Umfang liegt klar über den früheren Serienteilen: Dawn of War bot 11 Kampagnenmissionen, Dawn of War 3 kam auf 17. Die neue Ausgabe will damit vor allem bei der Solo-Spielzeit deutlich zulegen.

Nach dem Start geht es weiter

Zum Start im Dezember bleibt es nicht bei den Kampagnen. Für Anfang des folgenden Jahres sind der Crusade-Modus und das erste Map-Pack geplant. Im frühen Frühling sollen ein zweites Map-Pack sowie die Kampagne „Lord Ahmnok Last Stand“ folgen.

Danach sind ein Missionseditor, weitere Kartenpakete und die Kampagne „Guzcutta Last Stand“ vorgesehen. Zusätzlich stehen zwei kostenpflichtige Erweiterungen auf dem Plan: der Story-Prolog „Blood Ravens“ im Frühjahr und „Aftermath“ im Sommer. Letztere soll eine neue Fraktion enthalten.

Worauf RTS-Spieler achten sollten

Die Zahlen sind ambitioniert, aber für Einzelspieler-Fans relevant. Entscheidend wird sein, ob sich die Missionen auch spielerisch unterscheiden und ob die Verzweigungen mehr bieten als kleine Umwege. Die Ankündigung zeigt aber: Dawn of War 4 plant seine Kampagnen nicht als kurze Einführung vor dem Multiplayer, sondern als großen eigenen Spielbereich.

Über den Autor

Dominik Autor

Von FIFA bis Call of Duty, von Farming Simulator bis Age of Empires – ich liebe Games, bei denen Skill, Planung und Reaktion zählen. Ob auf dem virtuellen Schlachtfeld oder im Stadion: Ich spiele smart, schnell und immer mit Spaß. Let’s play smarter, not harder!