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Modern Warfare 4: Termin, DMZ und Switch 2 bestätigt

Dominik
  • 1 Min. Lesezeit

Call of Duty: Modern Warfare 4 ist offiziell angekündigt. Infinity Ward führt die Entwicklung, der Release ist für den 23. Oktober 2026 geplant. Das Spiel erscheint für Xbox Series X|S, PlayStation 5, PC und Nintendo Switch 2.

Für Shooter-Spieler sind vor allem drei Punkte wichtig: Die alte Konsolengeneration fällt weg, Switch 2 ist direkt zum Start mit Crossplay dabei, und DMZ kehrt als Extraction-Modus zurück. Dazu kommt ein Multiplayer, der stärker auf berechenbare Schusswechsel und schnelle Anpassung setzt.

Release, Plattformen und Editionen

Modern Warfare 4 erscheint weltweit am Freitag, dem 23. Oktober 2026. Auf dem PC läuft der Titel über Battle.net, Xbox auf PC und Steam. Die PC-Fassung entsteht mit Unterstützung von Beenox. Die Switch-2-Version wird zusammen mit Digital Legends entwickelt.

Die Standardversion kostet laut den genannten Angaben 70 Euro auf Steam und 80 Euro auf Konsole. Die Vault-Edition liegt je nach Plattform bei 100 bis 110 Euro.

Zum Start soll Modern Warfare 4 nicht im Game Pass landen. Neue Call-of-Duty-Teile sollen demnach erst später in das Abo kommen. Für Spieler, die jedes Jahr direkt einsteigen, bleibt damit der klassische Kauf der sichere Weg.

Multiplayer: Weniger Zufall beim Schießen

Die wichtigste Änderung betrifft das Schießen aus der Hüfte. Die Streuung wird entfernt. Praktisch heißt das: Der Treffer hängt stärker davon ab, wohin deine Waffe zeigt. Für schnelle Duelle kann das viel ausmachen, weil Zufall reduziert wird und sauberes Aim mehr Gewicht bekommt.

Zum Start sind 12 neue 6v6-Kernkarten geplant. Dazu kommen eigene Gunfight-Karten und mehrere Big-War-Karten für Gefechte mit Fahrzeugen und Infanterie. Das klingt nach einem breiten Paket für verschiedene Spielertypen, vom engen Duell bis zur großen Front.

Kill Block zwingt Teams zum Umdenken

Kill Block ist ein neues dynamisches Schlachtfeld. Es spielt in der Westbridge Training Facility und verändert zwischen den Runden Wege, Sichtlinien und Deckung. Laut Activision sind mehr als 500 Konfigurationen möglich.

Das ist für kompetitive Runden interessant. Wer nur feste Winkel auswendig lernt, bekommt hier ein Problem. Du musst schneller lesen, wo Deckung steht, welche Route offen ist und wo der Gegner Druck machen kann.

Kill Block unterstützt unter anderem erweiterte Gunfight-Formate mit 3v3 und 10v10. Weitere zentrale Multiplayer-Modi sollen später dazukommen.

Bewegung und Loadouts werden überarbeitet

Auch die Bewegung wird angepasst. Genannt werden erweiterte Optionen für Mantling, Klettern, Hängen und Springen. Das kann mehr Spielraum für Positionswechsel bringen, besonders auf Karten mit vielen Höhenunterschieden und Deckungen.

Create-a-Class wird neu sortiert. Operatoren, Waffen, Ausrüstung und Killstreaks sitzen künftig in einem gemeinsamen Loadout. Der Sinn ist klar: Builds sollen schneller erstellt und stärker auf bestimmte Spielweisen ausgerichtet werden.

Zwei Prestige-Wege für unterschiedliche Spieler

Modern Warfare 4 bietet zwei Prestige-Pfade. Classic Prestige setzt den Fortschritt in Create-a-Class zurück, gibt dafür aber höhere EP-Raten und exklusive Belohnungen. Das ist die härtere Variante für Spieler, die den alten Grind mögen.

Regular Prestige startet den Level-Fortschritt wieder bei 1, lässt aber freigeschaltete Create-a-Class-Inhalte bestehen. Das ist praktischer, wenn du deine Ausrüstung behalten und trotzdem weiter an Meilensteinen arbeiten willst.

DMZ ist wieder der Risiko-Modus

Zu DMZ gibt es noch weniger Details als zum Multiplayer. Mehr Informationen sind für Juni beim Xbox Games Showcase angekündigt. Klar ist bisher: Der Modus bleibt das Extraction-Erlebnis von Call of Duty.

Du gehst allein oder im Trupp in eine Konfliktzone, suchst fortschrittliche Militärtechnik und musst mit deiner Beute wieder raus. Genannt werden wechselndes Wetter, dynamische militärische Ziele und feindliche Kräfte, die sich durch die Zone bewegen.

Das passt zu dem, was DMZ stark machen kann: Risiko, Entscheidungen und Druck beim Rückzug. Ob der Modus diesmal genug Langzeitmotivation bekommt, hängt an den noch offenen Details.

Kampagne mit Korea, Price und mehreren Schauplätzen

Die Kampagne spielt vor dem Hintergrund einer groß angelegten Invasion Südkoreas. Eine zentrale Figur ist Private Park, ein junger koreanischer Soldat, der erstmals in den Kampf gerät. Captain Price kehrt ebenfalls zurück und arbeitet mit einer abtrünnigen Allianz außerhalb der früheren Task Force 141.

Als Einsatzorte wurden Korea, New York, Paris und ein nächtlicher SAS-Einsatz in Mumbai genannt. Activision spricht von einer Rückkehr zu den Wurzeln der Reihe, mit realistischerem Ton und großen Setpieces. Wie gut das am Ende funktioniert, zeigt sich erst, wenn mehr echtes Material aus der Kampagne vorliegt.

Warum der Termin wichtig ist

Der 23. Oktober 2026 ist nicht nur ein normaler Herbsttermin. Modern Warfare 4 soll vier Wochen vor GTA 6 erscheinen. Für Activision und Microsoft ist das ein klares Zeitfenster: Call of Duty muss früh genug starten, bevor die Aufmerksamkeit im November stark zu Rockstar wandert.

Für Spieler heißt das: Wenn du Multiplayer, DMZ und Kampagne direkt mitnehmen willst, wird der Oktober voll. Besonders spannend wird, ob die Switch-2-Version technisch und spielerisch nah genug an den anderen Fassungen bleibt, damit Crossplay wirklich Sinn ergibt.

Über den Autor

Dominik Autor

Von FIFA bis Call of Duty, von Farming Simulator bis Age of Empires – ich liebe Games, bei denen Skill, Planung und Reaktion zählen. Ob auf dem virtuellen Schlachtfeld oder im Stadion: Ich spiele smart, schnell und immer mit Spaß. Let’s play smarter, not harder!