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The Witcher 3: Songs of the Past wird eine echte Erweiterung

Lydia
  • 1 Min. Lesezeit

CD Projekt macht klar: Songs of the Past soll kein kleiner Nachschlag für The Witcher 3 werden. Die 2027 geplante Erweiterung wird als vollwertige Erweiterung beschrieben und soll sich an dem orientieren, was viele noch von Blood and Wine erwarten.

Für The Witcher 3 ist das ein ungewöhnlich später Schritt. Das Hauptspiel erschien 2015, Blood and Wine folgte 2016. Songs of the Past kommt damit mehr als ein Jahrzehnt nach der letzten großen Erweiterung und bringt Geralt erneut zurück auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S.

CD Projekt spricht von Erweiterung, nicht von kleinem DLC

Der wichtigste Punkt für Spielerinnen und Spieler: CD Projekt grenzt Songs of the Past klar von einem kleineren Add-on ab. Die Erweiterung soll dem entsprechen, was Fans von den großen Witcher-3-Erweiterungen kennen.

Konkrete Angaben zu Spielzeit, Gebiet oder Quest-Anzahl gibt es noch nicht. Die Einordnung ist trotzdem wichtig. Blood and Wine gilt bis heute als Maßstab dafür, wie umfangreich eine Erweiterung zu einem Rollenspiel sein kann. Wenn CD Projekt diese Erwartung selbst aufruft, liegt die Messlatte hoch.

Ein Schwert steht im Mittelpunkt der Hinweise

Zur Handlung hält sich CD Projekt noch zurück. Sicher ist nur: Ein neues Schwert, das Geralt auf dem Artwork zu Songs of the Past trägt, spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte.

Dieses Schwert war offenbar schon vorher in einem Belleteyn-Bild zu sehen. Das Motiv zeigte Geralt an einem Lagerfeuer, Dandelion mit Laute und tanzende Dorfbewohner. Auffällig ist die verzierte, geschwungene Parierstange der Waffe.

CD Projekt verweist außerdem auf die Belleteyn-Nacht. In der Witcher-Welt ist Belleteyn ein Frühlings- und Fruchtbarkeitsfest. Spieler sollen in bereits geteilten Materialien nach weiteren Hinweisen suchen können.

Warum der Zeitpunkt spannend ist

Songs of the Past erscheint 2027 und damit in einer Phase, in der viele auf die Zukunft der Witcher-Reihe schauen. Für The Witcher 4 gibt es noch keinen Veröffentlichungstermin. Viele Fans deuten die neue Erweiterung deshalb als möglichen Übergang zu dem nächsten großen Kapitel.

Offiziell bestätigt ist diese Brückenfunktion nicht. Trotzdem passt der Zeitpunkt: CD Projekt kann alte Spieler zurückholen, neue Spieler an Geralt heranführen und die Marke wieder stärker ins Gespräch bringen, bevor The Witcher 4 konkreter wird.

Gwent-Karten und Mod-Unterstützung

Im Livestream wurden auch weitere Gwent-Karten für Songs of the Past bestätigt. Für viele ist das keine Nebensache. Gwent war in The Witcher 3 mehr als ein Minispiel und hat sich bei einem Teil der Community fest im Gedächtnis gehalten.

Zusätzlich arbeitet CD Projekt weiter an plattformübergreifender Mod-Unterstützung für The Witcher 3. Ein genauer Termin wurde nicht genannt. Für ein so altes Rollenspiel ist dieser Punkt trotzdem bemerkenswert, weil er die Lebensdauer des Spiels weiter verlängern kann.

65 Millionen Verkäufe setzen den Rahmen

CD Projekt meldet inzwischen 65 Millionen verkaufte Exemplare von The Witcher 3. Das sind fünf Millionen mehr als bei der vorherigen Zählung.

Diese Zahl erklärt, warum eine späte Erweiterung wirtschaftlich Sinn ergeben kann. The Witcher 3 ist nicht nur ein alter Erfolg, sondern offenbar weiterhin aktiv genug, um 2027 noch einmal groß bedient zu werden. Entscheidend wird sein, ob Songs of the Past wirklich die Größe und Sorgfalt liefert, die der Vergleich mit Blood and Wine nahelegt.

Über den Autor

Lydia Autor

Community-Managerin bei GoodGame.Ruhr und Expertin für Mobile Gaming und Casual Games. Sorgt dafür, dass unsere Community lebendig bleibt und organisiert regelmäßige Gaming-Events und Turniere.