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Pokémon-Karten: 10 Milliarden und trotzdem schwer zu bekommen

Alex
  • 1 Min. Lesezeit

Mehr als 10 Milliarden Pokémon-Sammelkarten in nur einem Jahr. Das ist eine völlig wilde Zahl, weil sie sogar über der Weltbevölkerung liegt.

Und trotzdem merkst du als Fan oft wenig davon. Neue Karten sind weiter schnell ausverkauft, seltene Varianten ziehen Scalper an, und rund um Trading-Card-Läden gibt es immer wieder Ärger.

Die Zahl ist riesig

The Pokémon Company nennt auf einer aktualisierten Meilenstein-Seite neue Zahlen zum Franchise. Stand Ende März 2026 wurden insgesamt 85 Milliarden Pokémon-Karten produziert.

Allein im letzten Jahr kamen mehr als 10 Milliarden Karten dazu. Das zeigt ziemlich klar, wie groß Pokémon als Sammelkarten-Marke geworden ist.

Warum Karten trotzdem fehlen

Die hohe Produktion löst nicht automatisch das Problem im Laden. Neue Kartenveröffentlichungen wurden immer wieder von schnellen Ausverkäufen, Scalpern und Streit in Geschäften begleitet.

Vor allem seltene Karten bleiben ein starker Treiber. Wenn einzelne Varianten besonders gesucht sind, reicht auch eine riesige Menge an gedruckten Karten nicht unbedingt für entspannte Verfügbarkeit.

Dazu kommen Diebstähle. In den USA wurden Dutzende Fälle gemeldet, bei denen in Trading-Card-Läden eingebrochen wurde. Das klingt nicht mehr nach normalem Sammelhobby, sondern nach einem Markt, der stellenweise richtig überhitzt ist.

Auch die Spiele laufen stark

Nicht nur die Karten sind groß. Pokémon-bezogene Software wurde laut den neuen Zahlen mehr als 515 Millionen Mal ausgeliefert. Im letzten Jahr kamen allein 16 Millionen Einheiten dazu.

Darin dürften auch die 4 Millionen Exemplare von Pokémon Pokopia stecken, die seit dem Start Anfang März auf Nintendo Switch verkauft wurden.

Ältere Spiele laufen ebenfalls weiter. Pokémon Legends: Z-A steht inzwischen bei 12 Millionen verkauften Exemplaren auf Switch und Switch 2.

Was das für dich als Fan heißt

Wenn du einfach nur Karten sammeln willst, ist die Lage nervig. Die Produktion ist riesig, aber die Nachfrage ist noch größer oder zumindest schlecht verteilt.

Für Sammler bedeutet das: Bei neuen Sets kann es weiter stressig bleiben. Und solange seltene Karten so stark gesucht sind, werden Scalper und Diebe wahrscheinlich nicht einfach verschwinden.

Die wichtigste Zahl ist deshalb nicht nur 10 Milliarden. Wichtig ist auch, dass selbst so eine Menge nicht reicht, wenn Pokémon gleichzeitig Sammelkultur, Spielzeug, Nostalgie und Spekulation ist.

Über den Autor

Alex Anfänger

Jüngster Autor im GoodGame.Ruhr Team mit frischem Blick auf moderne Gaming-Trends. Spezialisiert auf Battle Royale Games, Esports und die neuesten Gaming-Technologien. Bringt die Perspektive der Gen-Z in unsere Berichterstattung.