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Call of Duty: Stream deutet Modern Warfare in Korea an

Dominik
  • 1 Min. Lesezeit

Bei Call of Duty läuft gerade kein normaler Teaser. Der offizielle YouTube-Kanal zeigt einen Videofeed namens „Kamera 04“, der offenbar eine urbane Karte in Korea vorbereitet. Dazu kommen Zahlen im Bild, kaputte Straßen, Feuer und Einschläge im Hintergrund.

Für Shooter-Fans ist vor allem der Zeitpunkt interessant: Eine eingeblendete Zahlenfolge passt zum 7. Juni 2026, dem Termin des Xbox Games Showcase. Wenn Activision dort das neue Modern Warfare zeigt, wäre der Stream der klare Aufbau dafür.

Was im Stream zu sehen ist

Der Feed startete mit einer Straße, die noch recht sauber wirkte. Inzwischen hat sich das Bild verändert. Beschädigte Elektrik, Funken, Feuer und entfernte Einschläge machen aus der Szene eher einen aktiven Einsatzort als nur eine hübsche Kulisse.

Das kann ein Hinweis auf eine Multiplayer-Karte sein. Sicher bestätigt ist das noch nicht. Der Name „Kamera 04“ und die Art der Aufnahme wirken aber klar wie ein kontrollierter Teaser, nicht wie zufälliges Material.

Die Zahlen sind der eigentliche Hinweis

Links im Bild steht unter anderem die Folge 26-06-07. Das lässt sich als 7. Juni 2026 lesen. Genau an diesem Tag findet Microsofts Xbox Games Showcase statt.

Eine weitere Folge lautet 04-13-26. Über das Alphabet gelesen ergibt das D, M und Z. Das passt zu DMZ, dem Extraction-Modus von Call of Duty. Ob der Modus im neuen Teil wirklich zurückkehrt, ist damit nicht bestätigt. Als Hinweis ist es aber deutlich genug, um die Diskussion anzuwerfen.

Modern Warfare ist gesetzt, die 4 noch nicht

Infinity Ward hat bereits bestätigt, dass das diesjährige Call of Duty ein neues Modern Warfare wird. Intern und in Gerüchten wird es als Modern Warfare 4 gehandelt, offiziell steht dieser Name aber noch nicht sauber auf dem Tisch.

Für mich ist der Korea-Teaser vor allem spannend, weil er nach einer klaren neuen Front für den Multiplayer aussieht. Call of Duty lebt am Ende nicht nur vom Logo, sondern von Karten, Lesbarkeit, Tempo und guten Wegen durch die Map. Wenn der Stream wirklich eine Karte andeutet, zählt später genau das.

Keine Last-Gen-Version laut aktueller Lage

Wichtig für die Technik: Infinity Ward verzichtet diesmal auf die letzte Konsolengeneration. Das neue Call of Duty soll damit auf PlayStation 5 sowie Xbox Series X und S ausgerichtet sein.

Das kann für Multiplayer und Technik helfen. Weniger alte Hardware als Basis bedeutet mehr Spielraum bei Karten, Effekten und Systemen. Ob das am Ende wirklich spürbar wird, zeigt erst Gameplay.

Switch 2 bleibt die offene Frage

Unklar ist weiter, ob das neue Call of Duty auf Nintendo Switch 2 erscheint. Microsoft hatte 2023 einen Zehn-Jahres-Vertrag angekündigt, der Call of Duty am selben Tag wie auf Xbox und mit voller Inhalts- und Funktionsgleichheit auf Nintendo-Systeme bringen soll.

Bei Black Ops 7 aus dem Jahr 2025 wurde dieses Ziel laut den vorliegenden Informationen nicht eingelöst. Deshalb ist die Switch-2-Frage diesmal besonders wichtig. Wenn Microsoft das Versprechen ernsthaft starten will, wäre ein neues Modern Warfare der große Test.

Kein Start im Game Pass

Auch beim Abo-Modell gibt es eine klare Info: Das diesjährige Call of Duty soll nicht direkt am ersten Tag im Game Pass landen. Stattdessen ist laut aktueller Lage eine Aufnahme ein Jahr später vorgesehen.

Für viele Spieler ist das eine harte Grenze. Wer jedes Jahr Call of Duty spielt, muss also wohl wieder klassisch kaufen, wenn er zum Start dabei sein will.

Neue Leitung bei Infinity Ward

Infinity Ward geht mit neuen Co-Studioleitern in diese Phase. Jack O’Hara ist seit 2012 im Studio und kommt aus der Produktion. Mark Grigsby arbeitet im Bereich Animation, war zwischenzeitlich bei Respawn Entertainment und kehrte ebenfalls 2012 zurück.

Für den nächsten Schritt zählt jetzt vor allem die offizielle Enthüllung. Der Stream liefert genug Hinweise für Korea, DMZ und den Xbox-Termin. Was davon wirklich im Spiel steckt, muss Activision zeigen.

Über den Autor

Dominik Autor

Von FIFA bis Call of Duty, von Farming Simulator bis Age of Empires – ich liebe Games, bei denen Skill, Planung und Reaktion zählen. Ob auf dem virtuellen Schlachtfeld oder im Stadion: Ich spiele smart, schnell und immer mit Spaß. Let’s play smarter, not harder!