Diablo 4: Lord of Hatred rückt näher, und das neue Gameplay zeigt erstmals ausführlicher, wie der Start der Reise nach Skovos aussehen soll. Zu sehen sind zwölf Minuten aus der kommenden zweiten Erweiterung, gespielt mit einem Paladin und abgeschlossen durch einen Bosskampf.
Wichtig ist dabei: Das ist kein Test und keine eigene Anspielsession von GoodGame.Ruhr. Es ist ein früher Blick auf Material aus der Erweiterung. Trotzdem lässt sich daraus schon ablesen, welche Signale Blizzard vor dem Start am 29. April setzen will.
Skovos wird als neue Station aufgebaut
Lord of Hatred führt Spieler nach Skovos. Die Region kommt neu zu Sanktuario hinzu und dient im gezeigten Material als Beginn der Reise. Mehr konkrete Details zur Größe, Struktur oder zu Aktivitäten in der Region liegen aus dem gezeigten Ausschnitt noch nicht vor.
Für Diablo 4 ist der Ortswechsel trotzdem wichtig. Eine Erweiterung steht und fällt nicht nur mit neuen Werten oder Gegnern. Sie muss auch einen Grund liefern, wieder in die Welt einzusteigen. Skovos übernimmt hier offenbar genau diese Rolle: ein neuer Schauplatz, der die nächste Etappe der Handlung und des Kampfsystems zusammenführt.
Der Paladin steht klar im Mittelpunkt
Das gezeigte Gameplay wird mit einem Paladin gespielt. Damit richtet Blizzard den Blick direkt auf eine Klasse, die für viele Diablo-Spieler einen besonderen Stellenwert hat. Konkrete Skill-Details, Builds oder Werte werden durch die bekannten Fakten noch nicht ausreichend belegt. Sicher ist nur: Der Paladin ist im Material spielbar zu sehen und führt durch die ersten Minuten der Erweiterung.
Das ist eine sinnvolle Wahl für einen ersten längeren Gameplay-Ausschnitt. Ein Paladin steht in Diablo traditionell für klare Nahkampf-Aktionen, Schutz und religiös aufgeladene Bildsprache. Ob Lord of Hatred daraus ein besonders defensives, aggressives oder gemischtes Spielgefühl macht, muss später genauer bewertet werden.
Bosskampf als früher Belastungstest
Der Ausschnitt endet mit einem Bosskampf. Solche Szenen sind in Diablo mehr als nur ein Abschluss für ein Video. Sie zeigen meist, wie gut Bewegung, Trefferfeedback, Ressourcen und Klassenwerkzeuge zusammenspielen.
Aus zwölf Minuten lässt sich noch kein Urteil über Balance oder Langzeitmotivation ableiten. Für eine Vorschau reicht der Bosskampf aber als Signal: Lord of Hatred will nicht nur eine neue Region zeigen, sondern auch früh klarmachen, dass der Paladin im direkten Kampf funktionieren muss.
Story-Anschluss bleibt wichtig
Vor dem Gameplay wurde bereits eine Ingame-Zwischensequenz mit dem Titel „The Queen and the Saint“ gezeigt. Damit steht die Erweiterung nicht isoliert da. Wer Diablo 4 länger nicht gespielt hat, sollte vor dem Start wahrscheinlich noch einmal die bisherige Geschichte auffrischen.
Das gilt besonders, weil Lord of Hatred die zweite Erweiterung zu Diablo 4 ist. Neueinsteiger oder Rückkehrer könnten sonst zwar mechanisch schnell wieder in Kämpfe finden, aber erzählerisch nicht sofort wissen, warum Skovos und die neuen Figuren wichtig sind.
Was du vor dem 29. April mitnehmen kannst
- Lord of Hatred ist die zweite Erweiterung zu Diablo 4.
- Der Release ist für den 29. April genannt.
- Skovos wird als neue Region in Sanktuario eingeführt.
- Das gezeigte Material umfasst die ersten zwölf Minuten Gameplay.
- Der Ausschnitt wird mit einem Paladin gespielt.
- Am Ende ist ein Bosskampf zu sehen.
Für Fans ist das ein solider erster Orientierungspunkt. Wer vor allem wissen will, ob der Paladin spielerisch trägt, braucht aber noch mehr Material oder einen richtigen Test. Der bisherige Blick zeigt Richtung und Ton, ersetzt aber keine Bewertung der Erweiterung im Endgame.
Über den Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.
