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Dead by Daylight: Behavior nennt Horror-Meilenstein

Sascha
  • 1 Min. Lesezeit

Dead by Daylight geht mit starken Zahlen auf sein zehnjähriges Jubiläum zu. Behavior Interactive bezeichnet den asymmetrischen Multiplayer-Titel als meistgespieltes Horrorspiel aller Zeiten und nennt dafür vor allem die Reichweite eines einzelnen Spiels.

Mehr als 70 Millionen Menschen sollen Dead by Daylight im Laufe des Jahrzehnts gespielt haben. Aktuell spricht Behavior von durchschnittlich über einer Million Spielenden pro Tag, plattformübergreifend.

Ein Horror-Spiel, das nicht einfach verschwunden ist

Viele Horror-Marken leben von Serien, Fortsetzungen und Neuauflagen. Bei Dead by Daylight ist der Punkt ein anderer: Der Kern bleibt ein einzelnes Spiel, das seit 2016 weiterläuft. Vier Überlebende gegen einen Killer, dazu Live-Service-Elemente, neue Inhalte und bekannte Namen aus dem Horrorbereich.

Behavior nennt keine aktuellen Verkaufszahlen. Die genannten Nutzungszahlen sind trotzdem beachtlich. Über 70 Millionen Spielende in zehn Jahren und mehr als eine Million pro Tag sind Werte, mit denen nur wenige Horrorspiele überhaupt konkurrieren können.

Auch auf Steam ist Dead by Daylight laut Behavior seit neun Jahren unter den Top 15 der Bestseller vertreten. Das zeigt, wie stabil der Titel dort geblieben ist. Gerade im Live-Service-Bereich ist das keine Selbstverständlichkeit.

Warum die Aussage trotzdem eingeordnet werden muss

Der Satz vom meistgespielten Horrorspiel aller Zeiten kommt von Behavior selbst. Das ist wichtig. Ohne aktuelle Verkaufszahlen und ohne eine einheitliche Vergleichsbasis bleibt die Aussage schwer unabhängig zu prüfen.

Es gibt starke Konkurrenz im Genre. Resident Evil, Silent Hill, Five Nights at Freddy’s, Phasmophobia und Outlast gehören zu den Namen, die in so einer Diskussion auftauchen. Der Unterschied liegt aber in der Zählweise: Viele dieser Marken bestehen aus mehreren Spielen. Dead by Daylight sammelt seine Reichweite über einen einzelnen, dauerhaft gepflegten Titel.

Für die Community ist das am Ende der interessantere Punkt. Nicht nur, wie groß das Spiel war, sondern dass es nach zehn Jahren offenbar weiter wächst.

Die Zahlen sprechen für ein sehr gesundes Spiel

Behavior meldet für die letzten zwölf Monate ein Umsatzplus von mehr als 50 Prozent. 2025 wird vom Studio als bisher erfolgreichstes Jahr für Dead by Daylight beschrieben. Mehr als sechs Millionen neue Spielende kamen demnach dazu, und das Wachstum soll sich 2026 fortgesetzt haben.

Auch die Größe des Teams zeigt, wie stark das Projekt intern gewachsen ist. Zum Start 2016 arbeiteten 30 Personen an Dead by Daylight. Heute soll das Team fast 500 Menschen umfassen.

Behavior selbst ist inzwischen deutlich größer aufgestellt. Das Studio spricht von mehr als 1.200 Mitarbeitenden an Standorten in Montreal, Toronto, Vancouver, Dallas, Middlesbrough und Rotterdam.

Crossover bleiben der große Motor

Ein wichtiger Grund für die Ausdauer von Dead by Daylight sind die vielen Crossover. Das Spiel hat bereits mit bekannten Horror-Marken zusammengearbeitet, darunter Alien, Five Nights at Freddy’s, Resident Evil, Freitag, der 13. und Stranger Things.

Solche Kooperationen halten ein Live-Service-Spiel sichtbar. Sie bringen Fans einzelner Marken zurück, ziehen neue Spielende an und geben der Community immer wieder Gesprächsstoff. Gerade bei Horror funktioniert das gut, weil Figuren, Orte und Stimmungen oft einen hohen Wiedererkennungswert haben.

Dead by Daylight ist damit nicht nur ein Multiplayer-Spiel mit Horror-Thema. Es ist für viele Fans auch eine Art Sammelpunkt für moderne Horror-Popkultur geworden.

Was das für Spieler bedeutet

Wer Dead by Daylight schon lange spielt, bekommt mit diesen Zahlen vor allem eines bestätigt: Das Spiel ist weit davon entfernt, auszulaufen. Steigende Einnahmen, hohe Tageszahlen und ein stark gewachsenes Team sprechen dafür, dass Behavior weiter in den Titel investieren kann.

Wer bisher nur zugeschaut hat, sieht ein Spiel, das sich über viele Jahre behauptet hat. Das heißt nicht automatisch, dass es jedem gefällt. Asymmetrischer Multiplayer kann hart sein, gerade wenn Erfahrung und Teamplay eine große Rolle spielen. Aber die anhaltende Größe der Community macht klar, warum Dead by Daylight im Horrorgenre eine Sonderstellung hat.

Ob es wirklich das meistgespielte Horrorspiel aller Zeiten ist, bleibt ohne offene Vergleichszahlen schwer zu beweisen. Sicher ist: Dead by Daylight gehört zu den wenigen Horrorspielen, die nach zehn Jahren nicht nur relevant sind, sondern laut Behavior weiter wachsen.

Über den Autor

Sascha Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.