Splatoon Raiders erscheint am 23. Juli 2026 exklusiv für Switch 2. Der neue Ableger setzt nicht nur auf Farbkämpfe, sondern auch auf Loot, Upgrades und kurze Missionen, die du mehrmals spielen sollst.
Das wirkt wie eine gute Idee für alle, die Splatoon mögen, aber nicht immer nur Multiplayer spielen wollen. Gerade der Koop-Modus könnte richtig wild werden, wenn vier Inklinge gleichzeitig Farbe, Gadgets und Spezialattacken rausballern.
Worum es geht
Du spielst eine Mechanikerin, die nach einem Unfall auf den Spiralit-Inseln landet. Mit dabei ist das Trio vom Surimi Syndicate: Mako, Muri und Mantaro. Schnelle Rettung gibt es nicht, also wird eine Basis aufgebaut und die Insel wird nach Schätzen durchsucht.
Vorher baust du dir deinen Charakter im Editor. Dort stellst du unter anderem Körperbau, Stimme, Frisur, Augenbrauen, Accessoires und Augenfarbe ein. Danach geht es gegen Salmoniden, die zwischen dir und den Schätzen stehen.
So spielt es sich
Die Grundidee bleibt Splatoon. Du schießt Tinte, färbst den Boden ein und kannst in deiner eigenen Farbe als Tintenfisch schwimmen. Dabei lädt sich dein Tank wieder auf. Auch bekannte Waffenarten sind wieder dabei, zum Beispiel Spritzpistolen, Eimer, Pinsel und eine große Farbrolle.
Neu ist der Ablauf drumherum. Nach Missionen bekommst du Waffen in verschiedenen Stärken und Seltenheiten. Du kannst sie verbessern. Laut Nintendo soll es über 100 Waffenkombinationen geben.
Dazu kommen drei Tank-Rucksäcke. Sie unterscheiden sich bei Füllmenge und Spezialattacken. Pro Tanktyp gibt es zwei besondere Gadgets. Später kannst du weitere Gadgets freischalten und mit bis zu neun Mods verändern.
Der Begleiter ist mehr als Deko
Nach der Tutorial-Mission wird ein rostiger Erkundungsroboter repariert. Danach begleitet er dich als NPC und hört auf Kommandos.
Du kannst ihn rufen, um höher gelegene Stellen zu erreichen. Er schießt auch selbst auf Gegner. Das ist praktisch, wenn du kurz Luft brauchst oder deinen Tintentank nachladen willst.
Besiegte Gegner liefern Fischrogen. Damit lädt sich eine Spezialattacke des Mechs auf. Diese Angriffe sind vor allem gegen große Gegnergruppen und Bosse wichtig.
Warum Loot hier spannend ist
Splatoon Raiders will dich nicht auf eine Lieblingswaffe festnageln. Wenn ein Abschnitt nicht klappt, bekommst du trotzdem etwas Fortschritt, rüstest dich neu aus und probierst es noch einmal.
Das kann gut funktionieren, weil manche Bosse mit anderen Waffen und Gadgets leichter werden. Einige Levelabschnitte geben außerdem andere Belohnungen, wenn du sie mit verschiedenen Tanks abschließt.
Die Basis dient als Hub. Dort kannst du gefundene Materialien in Ausbauten stecken. Ein Beispiel ist eine Werkbank, mit der neue Mods erforscht werden.
Koop klingt cool, aber nicht automatisch leichter
Splatoon Raiders kann komplett im Online-Koop gespielt werden. Du kannst mit bis zu drei weiteren Inklingen losziehen, also insgesamt zu viert.
Die Insel des Hosts und dessen Levelstand sind wichtig. Die Gegner passen sich an die Anzahl der Spieler an, sowohl bei Stärke als auch bei Menge.
Noch offen ist, wie Loot und Fortschritt für Gäste genau laufen. Wichtig wäre, dass gefundene Waffen auch später im eigenen Spiel nutzbar sind. Das ist aber noch nicht bestätigt.
Der Koop soll sehr chaotisch sein. Das passt zu Splatoon, kann aber auch nerven, wenn überall Gegner, Farbe und Spezialattacken gleichzeitig zu sehen sind. Mit einer festen Gruppe könnte genau das aber richtig Spaß machen.
Switch 2: Sieht besser aus, aber warum nur dort?
Der Vorabeindruck zur Technik ist positiv. Im TV-Modus lief das Spiel stabil und weich. Die Grafik wirkte schärfer als bei den Vorgängern, und die Farbe glänzte sichtbar im Licht.
Trotzdem ist noch nicht klar, warum Splatoon Raiders zwingend nur auf Switch 2 erscheint. Bisher klingt es eher nach einer starken neuen Splatoon-Idee als nach einem Spiel, das ohne die neue Hardware gar nicht möglich wäre.
Für wen lohnt sich das im Blick zu behalten?
Wenn du Splatoon vor allem wegen der schnellen Kämpfe magst, bekommst du hier viel Bekanntes. Wenn du aber mehr Solo-Missionen, Loot und Upgrades willst, könnte Raiders sogar spannender für dich sein als die normalen Teile.
Für Koop-Spieler sieht es ebenfalls gut aus. Bis zu vier Leute, viele Waffen, Mods und Spezialattacken, das kann stark werden. Die große Frage bleibt der Fortschritt im Koop. Wenn Nintendo das fair löst, könnte Splatoon Raiders ein richtig guter Switch-2-Titel werden, auch wenn es nicht unbedingt nach dem einen großen Grund für den Konsolenkauf aussieht.
Über den Autor
Jüngster Autor im GoodGame.Ruhr Team mit frischem Blick auf moderne Gaming-Trends. Spezialisiert auf Battle Royale Games, Esports und die neuesten Gaming-Technologien. Bringt die Perspektive der Gen-Z in unsere Berichterstattung.