Beast of Reincarnation ist erst seit Kurzem erhältlich, doch Game Freak reagiert bereits auf die ersten Rückmeldungen. Das Studio plant einen Patch, der voraussichtlich innerhalb der nächsten sieben Tage erscheinen soll.
Die angekündigten Änderungen treffen mehrere Punkte, die besonders bei der Bedienung und Lesbarkeit wichtig sind. Damit zeigt sich Game Freak bei seinem großen Action-Rollenspiel auffällig schnell bereit, Kritik aufzunehmen.
Kamera und Text sollen besser werden
Ein zentraler Punkt betrifft die Kamera. Die Perspektive soll weiter von Hauptfigur Emma abrücken. Genau dieser Abstand war für viele Spielende ein Thema, zumal auf PC bereits eine Mod für Kamera- und Sichtfeldeinstellungen verfügbar ist.
Auch die Textgröße soll wachsen. Das ist eine kleine Änderung mit großer Wirkung: Wer Dialoge und Hinweise ohne Anstrengung lesen kann, bleibt stärker im Spielfluss. Gerade bei einem Rollenspiel ist das keine Nebensache.
Patch greift auch bei Tempo und Technik ein
Neben den Anpassungen an Kamera und Text nennt Game Freak Fehlerbehebungen sowie Verbesserungen beim Erzählrhythmus. Wie genau das Studio das Tempo der Handlung ändern will, ist noch offen.
Hinzu kommt eine Änderung an den Grafikvorgaben. Die Einstellung „Performance“ soll künftig gegenüber „Cinematic“ bevorzugt werden. Das deutet darauf hin, dass ein flüssigeres Spielgefühl bei den ersten Korrekturen Priorität erhält.
Gemischter Start trotz hoher Erwartungen
Das aufwendig produzierte Spiel erschien am 10. August für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Auf Steam steht es nach mehr als 1.600 Bewertungen aktuell bei einer gemischten Nutzerwertung.
Für Game Freak ist Beast of Reincarnation ein wichtiger Schritt außerhalb der Pokémon-Reihe. Der erste Patch wird daher genau beobachtet werden. Entscheidend ist nicht nur, ob die genannten Probleme behoben werden, sondern auch, ob die fortlaufenden Updates den Spielenden verlässlich folgen.
Über den Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.
