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Pokémon GO: Berichte über Quest-Manipulation und 30-Tage-Sperren

Lydia
  • 1 Min. Lesezeit

In der Pokémon-GO-Community sorgen Berichte über Sperren für Diskussionen. Betroffene Spielende sollen Spezialforschungen erhalten haben, auf die sie keinen regulären Zugriff hatten. Als Konsequenz sei eine 30-tägige Kontosperre ausgesprochen worden.

Offiziell nachvollziehbar sind bislang nicht alle Details. Gerade deshalb lohnt es sich, Gerüchte, Angebote und vermeintlich seltene Pokémon mit Vorsicht zu behandeln. Wer fair spielt, soll darauf vertrauen können, dass besondere Belohnungen auch wirklich etwas Besonderes bleiben.

Worum es bei den Vorwürfen geht

Schon seit einiger Zeit gibt es Hinweise auf einen kleinen Handel mit seltenen Pokémon. Dabei tauchten Exemplare auf, die regulär kaum oder gar nicht verfügbar sein sollten. Genannt werden einmalige Pokémon aus alten Forschungsreihen sowie Pokémon in Pokébällen, die zum jeweiligen ursprünglichen Zeitraum noch nicht erhältlich waren.

Im Mittelpunkt steht die Behauptung, dass manche Accounts unerlaubt Zugriff auf Spezialforschungen bekommen haben könnten. Durch diese Forschungsaufgaben wären dann Pokémon erhältlich, die andere Spielende nicht mehr oder noch nicht bekommen können.

Ein Schwarzmarkt wäre ein Fairness-Problem

Der Verkauf von Pokémon verstößt bereits gegen die Regeln des Spiels. Schwerer wiegt aber der mögliche Weg zu diesen Pokémon. Falls Forschungsreihen tatsächlich gezielt auf Konten übertragen wurden, wäre das mehr als ein normaler Regelverstoß durch einzelne Spielende.

In Community-Diskussionen wird vermutet, dass dafür Server manipuliert worden sein könnten oder jemand Zugriff aus dem Entwicklungsumfeld genutzt haben könnte. Für beide Erklärungen gibt es anhand der vorliegenden Berichte keinen gesicherten Beweis. Angebliche Kontakte zu einem Teammitglied wurden zwar von Verkäufern behauptet, aber nicht überprüft.

Was über die Sperren bekannt ist

Den Berichten zufolge nennt die Sperrmitteilung unzulässig erhaltene Spezialforschungen als Grund. Die Strafe soll zunächst 30 Tage dauern. Weitere Verstöße könnten laut Mitteilung zu stärkeren Maßnahmen bis hin zu einer dauerhaften Sperre führen.

Unklar bleibt, weshalb die Maßnahmen gerade jetzt erfolgen und ob die mögliche Lücke geschlossen wurde. Eine öffentliche Erklärung zu den konkreten Vorgängen liegt in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Was du als Spielerin oder Spieler beachten solltest

  • Kaufe keine Pokémon, Accounts oder angeblich exklusiven Forschungszugänge.
  • Sei bei Angeboten skeptisch, die mit ungewöhnlichen Pokébällen oder längst vergangenen Belohnungen werben.
  • Nutze nur offizielle Spielwege und teile keine Zugangsdaten mit Dritten.
  • Melde auffällige Angebote über die vorgesehenen Kanäle im Spiel.

Pokémon GO lebt davon, dass gemeinsame Events, Forschung und Tausch für alle nachvollziehbar bleiben. Wenn seltene Inhalte über fragwürdige Wege verteilt werden, trifft das besonders die Menschen, die Zeit und Geduld ins Spiel investieren.

Über den Autor

Lydia Autor

Community-Managerin bei GoodGame.Ruhr und Expertin für Mobile Gaming und Casual Games. Sorgt dafür, dass unsere Community lebendig bleibt und organisiert regelmäßige Gaming-Events und Turniere.