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The Elder Scrolls 6: Acht Sternchen, viele mögliche Namen

Lydia
  • 1 Min. Lesezeit

Bei The Elder Scrolls 6 reicht derzeit offenbar schon eine Reihe von Sternchen für neue Spekulationen. Xbox-Chefin Asha Sharma schrieb nach einem Live-Durchlauf von Bethesdas Rollenspiel von „The Elder Scrolls VI: ********“. Ob die acht Zeichen tatsächlich die Länge eines noch geheimen Untertitels verraten, ist offen.

Für die Community ist das trotzdem ein Ansatzpunkt. Nach der langen Wartezeit seit der Ankündigung wird jedes Detail genau geprüft. Der Tweet bestätigt vor allem, dass Sharma eine Vorführung des Spiels gesehen hat, nicht aber einen Namen, ein Szenario oder einen Termin.

Sentinel passt zur Hammerfell-Theorie

Der meistdiskutierte Acht-Buchstaben-Kandidat ist Sentinel. Die Küstenstadt gehört zu Hammerfell und liegt in einer Region, die Fans seit Langem als möglichen Schauplatz vermuten. Der Name wäre auch deshalb denkbar, weil die Reihe bei ihren Untertiteln nie einer strengen Regel gefolgt ist.

Daggerfall stand etwa nicht nur für die namensgebende Stadt. Morrowind konzentrierte sich wiederum auf Vvardenfell statt auf die gesamte Provinz. Skyrim war deutlich näher an einer klassischen Gebietsbezeichnung. Ein möglicher Untertitel muss also weder zwingend eine Provinz noch zwingend eine Stadt benennen.

Weitere Namen und ein großes Fragezeichen

Neben Sentinel kursieren Dominion und Balfiera, beide mit acht Buchstaben. Dominion würde den Blick auf das Aldmeri-Dominion lenken. Balfiera ist eine Insel in der Iliac-Bucht. Auch die Iliac-Bucht selbst wird oft genannt, passt mit neun Zeichen aber nicht zur Sternchen-Theorie.

Umgekehrt würden Hammerfell und High Rock nach dieser Lesart weniger wahrscheinlich wirken, weil ihre Namen länger sind. Das gilt aber nur, falls Sharma die Sternchen bewusst als Buchstabenplatzhalter gesetzt hat. Genauso gut könnten sie schlicht einen nicht veröffentlichten Namen verdecken, ohne dessen Länge abzubilden.

Der Name ist nicht das einzige Thema

Parallel zur Untertitel-Suche steht die Entwicklung unter Beobachtung. Während Sharmas Besuch protestierten Bethesda-Mitarbeitende vor Firmengebäuden mit einer aufblasbaren Riesenratte gegen die jüngsten Entlassungen bei Xbox.

Aktuelle und frühere Beschäftigte äußerten, die Kürzungen hätten spürbare Folgen für die Arbeit an The Elder Scrolls 6. Genannt wurden Belastungen für die Stimmung im Team sowie ein höheres Risiko für Engpässe und Verzögerungen. Bethesda widersprach der Darstellung, dass die Entwicklung dadurch beeinträchtigt werde.

Damit bleibt die nüchterne Lage unverändert: Es gibt einen neuen Anlass für Theorien, aber keinen bestätigten Untertitel. Bis Bethesda selbst mehr zeigt, sind Sentinel, Dominion und Balfiera interessante Möglichkeiten, keine belastbaren Enthüllungen.

Über den Autor

Lydia Autor

Community-Managerin bei GoodGame.Ruhr und Expertin für Mobile Gaming und Casual Games. Sorgt dafür, dass unsere Community lebendig bleibt und organisiert regelmäßige Gaming-Events und Turniere.