Marvel’s Wolverine soll auf der Standard-PS5 im Performance-Modus mit 60 Bildern pro Sekunde und Raytracing laufen. Für Insomniac ist das ein neuer Ansatz: Der Modus war laut Studio von Beginn an als technische Zielmarke gesetzt, nicht als spätere Ergänzung.
Das ist vor allem für ein Spiel mit schnellen Nahkämpfen relevant. Hohe Bildraten können Bewegungen und Eingaben klarer wirken lassen, während Raytracing Teil der vorgesehenen Bilddarstellung bleibt. Wie stark sich das im fertigen Spiel auswirkt, muss sich noch zeigen.
Technik schon früh auf den Performance-Modus ausgerichtet
Insomniac hatte in früheren Spielen bereits Optionen für Grafikqualität und Leistung angeboten. Einen Leistungsmodus mit Raytracing habe das Team bislang aber eher gegen Ende der Entwicklung umgesetzt. Bei Marvel’s Wolverine wurde die Kombination aus 60 FPS und Raytracing dagegen von Anfang an eingeplant.
Der Fokus liegt ausdrücklich auf der normalen PS5. Das ist eine wichtige Einordnung, weil Insomniac die gewünschte Bildrate nicht nur für eine stärkere Hardwarevariante nennt.
Kanadische Wildnis und Madripoor stellen andere Anforderungen
Im Vergleich zu den Spider-Man-Spielen verlässt Insomniac die überwiegend urbane Kulisse. Marvel’s Wolverine führt laut Studio unter anderem in die Wildnis Kanadas sowie nach Madripoor. Gerade die frühen Dschungelbereiche hätten zusätzliche Arbeit an Vegetation erfordert.
Pflanzen sollen auf Wind, Figuren und die Umgebung reagieren. Das kann den Schauplätzen mehr Bewegung geben, erhöht aber auch den technischen Aufwand, wenn viele Objekte zugleich berechnet und dargestellt werden müssen.
Kämpfe sollen sichtbare Spuren hinterlassen
Logans zerstörerische Art soll nicht nur in seinen Angriffen stecken. Insomniac kündigt an, dass die meisten Requisiten zerstörbar sind und physikalisch reagieren. Marktstände, Tische und weitere Gegenstände sollen in Kämpfen beschädigt werden, zersplittern und durch die Gegend fliegen.
Der Gedanke dahinter ist nachvollziehbar: Nach einem größeren Kampf soll ein Ort nicht unverändert aussehen. Ob diese Zerstörung vor allem optisch wirkt oder auch spielerische Folgen hat, wurde bislang nicht erklärt.
Was die Ankündigung konkret bedeutet
- 60 FPS mit Raytracing sind für den Performance-Modus auf der Standard-PS5 vorgesehen.
- Vegetation soll dynamisch auf Wind, Charaktere und Umgebungsereignisse reagieren.
- Viele Objekte in Kampfarenen sollen zerstörbar sein.
- Details zu weiteren Grafikmodi und dem spielerischen Nutzen der Zerstörung stehen noch aus.
Über den Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.
