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Pokémon Pokopia erreicht fünf Millionen Verkäufe

Lydia
  • 1 Min. Lesezeit

Pokémon Pokopia hat einen weiteren wichtigen Meilenstein geschafft: Nintendo meldet fünf Millionen verkaufte Exemplare. Für das exklusive Switch-2-Spiel ist das ein klares Signal, dass die Mischung aus Pokémon, Bauen und entspanntem Alltag viele Menschen anspricht.

Der Weg zu dieser Marke war dabei kein Sprint. Im Mai lag Pokopia laut Nintendos Finanzbericht noch bei vier Millionen Verkäufen. Seitdem kam ein weiterer Millionenabsatz hinzu.

Update und erster DLC kommen zum passenden Zeitpunkt

Mit dem großen Update 2.0 erschien zugleich die erste von drei geplanten Erweiterungen. Der DLC schaltet die Unterwasserstadt Blubbmeeria frei. Das Update selbst kümmert sich außerdem um Fehler und Kritikpunkte, die Spielerinnen und Spieler zuvor genannt hatten.

Gerade bei einem Spiel, das auf langfristiges Sammeln, Gestalten und Wiederkommen setzt, sind solche Verbesserungen wichtig. Wer erst später einsteigt, soll nicht das Gefühl haben, mit alten Problemen beginnen zu müssen. Für die Community ist das eine gute Nachricht: Nintendo baut Pokopia nach dem Start weiter aus.

Switch 2 begrenzt die Reichweite

Pokopia ist nur für die Switch 2 erhältlich. Das macht den Erfolg bemerkenswert, begrenzt aber auch die mögliche Käuferzahl. Wer die neue Konsole noch nicht besitzt, kann das Spiel nicht spielen.

Zusätzliche Aufmerksamkeit könnte die angekündigte Preiserhöhung der Switch 2 im September erzeugt haben. In Online-Kommentaren berichten einige Fans, dass sie sich vor dem höheren Konsolenpreis noch für den Kauf entschieden haben. Das bleibt zwar kein offizieller Verkaufsgrund, passt aber zum Zeitpunkt des neuen Meilensteins.

Anderer Erfolg als bei den großen Pokémon-Teilen

Ein direkter Vergleich mit den großen Pokémon-Rollenspielen zeigt, wie unterschiedlich die Ausgangslage ist. Pokémon Karmesin und Purpur kamen zusammen innerhalb von drei Tagen auf mehr als zehn Millionen Verkäufe. Pokémon Legenden: Z-A erreichte 5,8 Millionen Exemplare in vier Tagen.

Pokopia wächst deutlich langsamer, richtet sich aber auch an Menschen, die lieber bauen, dekorieren und in ihrem eigenen Tempo spielen wollen. Fünf Millionen Verkäufe zeigen: Für ein ruhigeres Pokémon-Spiel gibt es eine große und aktive Zielgruppe.

Was das für Fans bedeutet

Der Erfolg macht es wahrscheinlicher, dass Nintendo die weiteren zwei DLCs mit ähnlicher Sorgfalt begleitet. Konkrete Inhalte dafür wurden in den vorliegenden Angaben noch nicht genannt. Klar ist aber: Pokopia bleibt nach dem Start nicht stehen, und genau das ist für ein Spiel mit langer Spielzeit besonders wertvoll.

Über den Autor

Lydia Autor

Community-Managerin bei GoodGame.Ruhr und Expertin für Mobile Gaming und Casual Games. Sorgt dafür, dass unsere Community lebendig bleibt und organisiert regelmäßige Gaming-Events und Turniere.