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Gears of War: E-Day setzt auf Spuren einer lebendigen Stadt

Sascha
  • 1 Min. Lesezeit

Gears of War: E-Day will die Zeit vor dem ersten Serienteil nicht nur als Kulisse nutzen. Der neue Teil setzt beim Emergence Day an, dem ersten Kontakt der Menschen mit der Locust-Horde. Marcus Fenix und Dominic Santiago erleben diesen Angriff 14 Jahre vor dem ursprünglichen Gears of War.

Im Mittelpunkt steht Kalona, eine Stadt, die zu Beginn der Invasion noch lebt. Genau das soll den Unterschied zu vielen bekannten Schauplätzen der Reihe ausmachen: Nicht jede Straße ist längst eine Ruine, stattdessen sollen zurückgelassene Alltagssituationen zeigen, wie plötzlich die Katastrophe über die Bewohner hereinbricht.

Kalona soll ohne viele Worte erzählen

Die Entwickler setzen auf Environmental Storytelling. Leichen, ein nicht beendetes Essen oder andere Spuren sollen kleine Geschichten über die Invasion vermitteln. Wer genauer hinsieht, kann dabei offenbar auch optionale Nebenmissionen finden.

Das passt zum persönlichen und düsteren Ansatz, den E-Day für seine Vorgeschichte ankündigt. Die Locust sind hier keine bekannte Bedrohung aus späteren Serienteilen. Für die Figuren und die Bevölkerung von Kalona beginnt der Ausnahmezustand gerade erst.

Erkunden bringt Waffenmods

Abseits von Collectibles und Geheimnissen verteilen sich auch Mods sowie Materialien für deren Herstellung in der Spielwelt. Damit lassen sich Waffen verbessern und anpassen.

  • Kleinere Mods können etwa die Reichweite erhöhen.
  • Größere Anpassungen verändern laut Entwicklerangaben auch das Aussehen einer Waffe.
  • Im Koop sollen individuelle Waffen helfen, die eigene Ausrüstung besser wiederzuerkennen.

Das Mod-System gibt dem Erkunden einen konkreten spielerischen Nutzen. Entscheidend wird sein, ob diese Anpassungen wirklich unterschiedliche Spielweisen fördern oder vor allem Werte erhöhen. Die gezeigte Idee passt zumindest gut zu einer Stadt, in der jeder Umweg Hinweise und nützliche Ausrüstung bereithalten kann.

Koop auf Xbox und Technik auf PC

Auf Xbox ist Koop für bis zu vier Personen online vorgesehen. Lokal sollen zwei Personen im Split-Screen spielen können.

Für die PC-Version wurden außerdem eine unbegrenzte Framerate, Ultrawide-Unterstützung und frei belegbare Tasten genannt. NVIDIA DLSS 4.5 sowie Raytracing mit Nanite und Mega Geometry sollen Details, Reflexionen, Licht und Schatten sichtbar aufwerten. Die Technik soll vor allem dabei helfen, Kalona glaubwürdiger wirken zu lassen.

Gears of War: E-Day erscheint am 6. Oktober 2026 für PC und Xbox. Die neuen Informationen zeigen vor allem eine klare Richtung: Der Serientypische Kampf gegen die Locust bleibt zentral, doch die Welt davor soll stärker erzählen, was auf dem Spiel steht.

Über den Autor

Sascha Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.