Grand Theft Auto 6 erzählt seine Geschichte mit Jason und Lucia als festem Duo. Ihre Verbindung ist laut Rockstar North wichtig für die Handlung, soll aber nicht zur Pflichtaufgabe für Spieler werden.
Wer nur die gemeinsamen Einsätze, Fluchten und die kriminellen Pläne erleben möchte, soll das können. Wer stärker in die Beziehung der beiden einsteigen will, bekommt dagegen zusätzliche gemeinsame Aktivitäten in Leonida.
Zusammenarbeit gehört zur Geschichte
Rob Nelson, Entwicklungsleiter und Co-Studioleiter bei Rockstar North, beschreibt Jason und Lucia vor allem als Komplizen. Die Umstände der Handlung sorgen demnach dafür, dass sie während des größten Teils der Geschichte zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen.
Damit setzt GTA 6 nicht auf zwei lose Figuren, zwischen denen man beliebig wechselt. Die Bindung der beiden soll der Erzählung Gewicht geben, ohne dass daraus eine klassische Beziehungssimulation wird.
Gemeinsame Zeit ist kein Zwang
Spieler können sich bewusst mit Jason und Lucia beschäftigen, müssen es aber nicht. Rockstar will laut Nelson niemanden dafür bestrafen, wenn diese Seite des Spiels kein Interesse weckt.
Als mögliche Aktivitäten nannte er unter anderem gemeinsame Raubzüge, Spaziergänge, Zoo-Besuche, Tauchen, Fallschirmspringen, Strandspaziergänge und Kajakfahrten. Leonida soll dafür viele Orte bieten.
Eine Beziehung als persönliche Ebene
Der interessante Punkt liegt in der Wahlfreiheit. GTA 6 möchte offenbar emotionale Nähe anbieten, ohne sie als Fortschrittsbremse einzusetzen. Wer sich darauf einlässt, könnte Jason und Lucia stärker als Einheit wahrnehmen. Wer lieber direkt zur nächsten Aktion fährt, soll nichts verpassen, nur weil kein Date geplant wurde.
Ob diese Balance in der finalen Geschichte aufgeht, wird entscheidend sein. Die Aussage macht aber klar: Die Beziehung ist ein erzählerischer Kern, kein verpflichtendes System mit Aufgabenliste.
Grand Theft Auto 6 erscheint am 19. November.
Über den Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.
