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The Witcher-Remake pausiert zugunsten von The Witcher 4

Sascha
  • 1 Min. Lesezeit

Das Remake von The Witcher wird vorübergehend nicht weiter vorangetrieben. Die Arbeit ist laut CD Projekt Red mit der Entwicklung von The Witcher 4 zusammengelegt worden.

Das ist keine Absage. Der Schritt soll vermeiden, dass zwei Teams ähnliche Grundlagen parallel aufbauen. Erst wenn bei The Witcher 4 wichtige Werkzeuge, Assets und Abläufe stehen, soll das Remake davon profitieren.

Fool’s Theory arbeitet an mehreren Witcher-Projekten

Fool’s Theory ist für das Remake des ersten Teils zuständig. Das Studio unterstützt derzeit aber auch The Witcher 4 und konzentriert sich vor allem auf die neue The Witcher 3-Erweiterung Songs of the Past. Nur ein kleiner Teil des Teams hilft nach aktuellem Stand an Teil vier mit.

Die Pause beim Remake hängt damit direkt am Produktionsablauf. Statt eine eigene technische Basis aufzubauen, will das Team auf den Fundamenten von The Witcher 4 weiterarbeiten. Dazu zählen die benötigten Tools, Assets und Arbeitsprozesse.

Was das für das Remake bedeutet

Für Fans des ersten Spiels ist die Nachricht vor allem ein Dämpfer für die Geduld, nicht für die grundsätzliche Aussicht auf das Projekt. Das Remake wurde bereits 2022 angekündigt und soll den ersten Teil als Open-World-Spiel neu auflegen. Veraltete oder schwache Bereiche des Originals sollen dabei überarbeitet oder entfernt werden.

Ein Termin für das Remake steht nicht fest. Da The Witcher 4 laut den vorliegenden Planungen für 2028 vorgesehen ist, dürfte das Remake erst deutlich später wieder in den Vordergrund rücken. Ein Erscheinen vor Teil vier wäre unter diesen Voraussetzungen kaum plausibel.

CD Projekt Red verteilt seine Kapazitäten

Parallel laufen bei CD Projekt Red weitere Vorhaben. Dazu gehört die neue Marke mit dem Codenamen Project Hadar, für die das Unternehmen Personal aufstockt und Prototypen entwickelt.

Die Priorität ist damit klar: Zuerst soll The Witcher 4 die technische und organisatorische Basis liefern. Das Remake bleibt Teil der Planung, muss sich aber hinten anstellen. Für ein Projekt, das einen inzwischen deutlich gealterten Rollenspielklassiker umfassend neu bauen will, ist diese Reihenfolge nachvollziehbar.

Über den Autor

Sascha Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.