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Exodus: Entscheidungen können Begleiter aus der Gruppe reißen

Sascha
  • 1 Min. Lesezeit

Exodus will seine Science-Fiction-Geschichte nicht nur über einzelne Ja-oder-Nein-Abfragen steuern. Entscheidungen sollen dauerhaft prägen, wie Begleiter auf die Hauptfigur reagieren und welche Zukunft sie innerhalb der Gruppe haben.

Das hat Narrative Director Drew Karpyshyn näher erläutert. Der frühere BioWare-Autor sieht Mass Effect selbst als sinnvollen Vergleichspunkt, macht aber vor allem bei den Beziehungen klar: Es geht um längerfristige Folgen statt um isolierte Rettungsaktionen.

Beziehungen reagieren auf dein Verhalten

Begleiter sollen ihre Bindung zur Spielfigur anhand der getroffenen Entscheidungen entwickeln. Manche Figuren können dadurch näher rücken, andere sich entfremden. Entscheidend ist offenbar nicht nur ein einzelner kritischer Moment, sondern die Haltung, die Spielerinnen und Spieler über längere Zeit zeigen.

Karpyshyn beschreibt Gefährten als Figuren, die mit Entscheidungen und Aussagen auch hadern können. Sie sollen nicht bloß reagieren, wenn sie unmittelbar gerettet oder im Stich gelassen werden. Damit verspricht Exodus Beziehungen, die stärker auf den gesamten Spielverlauf schauen.

Nicht jeder Begleiter muss bis zum Ende bleiben

Besonders wichtig ist der Hinweis auf die Schicksale der Gruppenmitglieder. Je nach Entscheidungen könnten am Ende nicht mehr alle Begleiter dabei sein, die zu Beginn zur Gruppe gehörten. Ob Figuren sterben, die Gruppe verlassen oder auf andere Weise aus der Handlung verschwinden, wurde nicht konkretisiert.

Auch optionale Inhalte sollen Folgen haben. Entscheidungen können laut Karpyshyn Inhalte freischalten oder sperren, spätere Aufträge verändern, Beziehungen belasten und Charaktere weiterentwickeln. Wer alles sehen will, wird also wohl nicht einfach jede Nebenaufgabe abhaken können, ohne auf ihre Konsequenzen zu achten.

Der Mass-Effect-Vergleich ist naheliegend

Dass Exodus häufig neben Mass Effect gestellt wird, kommt nicht von ungefähr. Karpyshyn war bei BioWare als Autor und Director an der Reihe beteiligt. Systeme wie Paladin und Immortal sowie Romantik und Beziehungsdynamiken verstärken die Nähe zusätzlich.

Entscheidend wird aber sein, ob Exodus seine Folgen nachvollziehbar aufbaut. Wenn ein Begleiter die Gruppe verlässt oder ein Schicksal nicht übersteht, sollte sich das aus dem eigenen Verhalten ergeben und nicht wie eine versteckte Falle wirken. Genau darin lag schon bei früheren Gruppen-Rollenspielen die Stärke solcher Systeme.

Start im April 2027

Exodus erscheint am 7. April 2027 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Bis dahin bleibt offen, wie weit die möglichen Abzweigungen reichen. Die Aussagen des Narrative Directors deuten aber darauf hin, dass die Begleiter nicht nur Kulisse für die Geschichte sein sollen, sondern ein zentraler Teil ihrer Konsequenzen.

Über den Autor

Sascha Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.