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Pokémon GO: Mewtu-Comeback sorgt nach Event-Pannen für Kritik

Lydia
  • 1 Min. Lesezeit

In Pokémon GO soll gepanzertes Mewtu noch in diesem Jahr zurückkehren. Die Ankündigung trifft aber auf eine Community, die nach den jüngsten Events eher erschöpft als euphorisch wirkt.

Der Grund ist nicht nur, dass Mewtu in kurzer Zeit mehrfach im Mittelpunkt stand. Beim jüngsten Go-Fest-Abschluss kamen erneut technische Probleme hinzu. Für viele Spielerinnen und Spieler ist das besonders ärgerlich, weil Raid-Pässe bereits beim Start eines Raids verbraucht werden können.

Viele Mewtu-Raids in kurzer Zeit

Mewtu war im Sommer wieder in Raids verfügbar, bevor Mega-Mewtu X und Mega-Mewtu Y bei mehreren Go-Fest-Terminen auftauchten. Auch beim globalen Go Fest im Juli und einem späteren Nachhol-Event spielte Mega-Mewtu eine große Rolle.

Beim jüngsten Mega Finale kehrten beide Mega-Formen erneut zurück. Dazu kam gepanzertes Mewtu, das zuletzt 2020 verfügbar gewesen war. Zwar gab es mit Mega-Bisaflors Entwicklung Mega-Chesnaught, Mega-Delphox und Mega-Greninja auch neue Inhalte, doch pro Person war nur eines dieser drei Pokémon erhältlich.

Dass gepanzertes Mewtu nun schon wieder angekündigt wird, sorgt deshalb für Frust. Seine schillernde Variante war beim aktuellen Auftritt noch nicht erhältlich. Viele rechnen damit, dass genau sie beim nächsten Comeback im Fokus stehen könnte. Das wäre erneut ein Anlass für viele Raid-Versuche.

Zwei Raid-Pässe als Ausgleich

Während des Events beeinträchtigte laut dem Team eine kurze Netzwerkstörung einige Raids. Als Entschädigung gibt es zwei Raid-Pässe. In Community-Diskussionen reicht das vielen nicht aus, weil ein gestörter Raid nicht nur Zeit kostet.

Raid-Pässe werden in Pokémon GO beim Betreten eines Kampfes abgezogen, unabhängig davon, ob der Raid später wegen eines Fehlers scheitert. Betroffene müssen dann über den Support auf eine Erstattung hoffen. Andere neuere Währungen im Spiel werden dagegen erst nach einem erfolgreich abgeschlossenen Kampf verbraucht.

Die Community fordert eine einfache Änderung

Der Wunsch vieler Fans ist klar: Raid-Pässe sollen erst dann endgültig abgezogen werden, wenn ein Raid erfolgreich beendet wurde. Das würde technische Ausfälle nicht verhindern. Es würde aber vermeiden, dass Spielerinnen und Spieler bei Problemen auch noch einen kostenlosen oder bezahlten Pass verlieren.

Das Team hinter Pokémon GO hat bereits eingeräumt, dass die spätere Abbuchung bei anderen Währungen aus Erfahrungen mit Raids entstanden ist. Eine konkrete Zusage, das System der Raid-Pässe ebenfalls umzustellen, gibt es bislang nicht.

Für die Rückkehr von gepanzertem Mewtu ist das ein schwieriger Zeitpunkt. Wer Mewtu mag, bekommt eine weitere Chance. Wer in den vergangenen Monaten viele Raids gespielt hat, erwartet jetzt aber vor allem stabile Events und eine Lösung, die sich im Fehlerfall fair anfühlt.

Über den Autor

Lydia Autor

Community-Managerin bei GoodGame.Ruhr und Expertin für Mobile Gaming und Casual Games. Sorgt dafür, dass unsere Community lebendig bleibt und organisiert regelmäßige Gaming-Events und Turniere.