Capcom meldet einen starken Start für Onimusha: Way of the Sword: Mehr als eine Million Einheiten gingen bereits am Erscheinungstag über die Ladentheke. Für eine Reihe, deren letzter neuer Teil rund zwei Jahrzehnte zurückliegt, ist das ein deutliches Signal.
Mit dem neuen Spiel steigt der Gesamtabsatz der Onimusha-Serie laut Capcom auf über zehn Millionen verkaufte Einheiten. Der Erfolg könnte deshalb über Onimusha hinaus wichtig werden.
Demos sollen die Rückkehr vorbereitet haben
Capcom führt den Verkaufsstart auch auf die Maßnahmen vor der Veröffentlichung zurück. Mehrere Demos und Anspielstationen sollten die Marke nicht nur bei alten Fans, sondern bei einem breiteren Publikum wieder ins Gespräch bringen.
Das ist ein nachvollziehbarer Ansatz: Eine lange ruhende Serie braucht heute mehr als einen bekannten Namen. Demos geben Interessierten eine direkte Möglichkeit, Ton, Kämpfe und Tempo kennenzulernen, bevor sie sich für einen Kauf entscheiden.
Weitere Pausenreihen im Blick
Der Hersteller erklärt, neben den regelmäßig erscheinenden großen Neuveröffentlichungen künftig auch Marken wiederzubeleben, die länger keinen neuen Ableger erhalten haben. Konkrete Namen nannte Capcom dabei nicht.
Die Aussage ist trotzdem bemerkenswert. Capcom besitzt einen umfangreichen Spielekatalog, und Onimusha liefert nun ein aktuelles Beispiel dafür, dass eine Rückkehr nach langer Pause wirtschaftlich funktionieren kann. Entscheidend wird sein, welche Reihen tatsächlich passen und ob sie ähnlich sorgfältig an ein heutiges Publikum herangeführt werden.
Mehr als ein einzelner Verkaufserfolg
Für Capcom zählt nicht allein die Marke von einer Million Verkäufen. Onimusha zeigt, dass sich gezielte Vorbereitung und die Reaktivierung einer älteren Reihe verbinden lassen. Welche Serie als Nächstes an der Reihe ist, bleibt offen. Die Richtung des Unternehmens ist aber klar: Der Backkatalog soll stärker Teil der aktuellen Veröffentlichungsstrategie werden.
Über den Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.
