Zurück zu den News
Preview

Aliens: Fireteam Elite 2 zeigt 33 Minuten Prolog-Gameplay

Sascha
  • 1 Min. Lesezeit

Aliens: Fireteam Elite 2 lässt erstmals länger in die Kampagne blicken. Gezeigt wurde eine komplette Prolog-Mission mit rund 33 Minuten Gameplay aus dem kommenden Vier-Spieler-PvE-Shooter.

Wichtig dabei: Das Material stammt aus einer noch laufenden Entwicklung. Kleine technische Ecken, Ruckler oder unfertige Stellen sollte man deshalb nicht als fertigen Zustand lesen. Spannender ist, was der Ausschnitt über Tempo, Teamrollen und Gegnerdruck verrät.

Was im Prolog zu sehen ist

Der Ausschnitt zeigt eine frühe Mission der ersten Kampagne. Im Mittelpunkt steht wieder die Jagd auf Xenomorphs aus der Third-Person-Perspektive. Für Gruppen ist vor allem interessant, dass mehrere Charakterklassen zu sehen sind. Dazu kommen unterschiedliche Spezialfähigkeiten, die im Koop mehr Gewicht bekommen dürften als im reinen Solo-Blick.

Auch bei den Gegnern gibt es einen Mix. Das Material zeigt bekannte Xenomorph-Typen und neue Varianten. Damit deutet Fireteam Elite 2 an, dass die Fortsetzung nicht nur mehr Masse auf den Bildschirm werfen will, sondern die Gruppe auch über verschiedene Bedrohungen auseinanderziehen kann.

Koop bleibt der Kern

Die wichtigste Information steckt schon im Aufbau: Aliens: Fireteam Elite 2 ist als Vier-Spieler-PvE-Fortsetzung angelegt. Wer den Vorgänger wegen klarer Rollen, schnellen Feuergefechten und ständigen Alien-Wellen mochte, bekommt hier zumindest auf dem Papier genau die richtige Richtung.

Aus dem Prolog-Material lassen sich drei Punkte ableiten:

  • Klassen sollen sichtbar unterscheidbar sein. Mehrere Rollen und Fähigkeiten wurden gezeigt.
  • Der Gegner-Mix wird wieder zentral. Neue und bekannte Xenomorphs sollen für Abwechslung sorgen.
  • Die Kampagne startet früh mit Druck. Schon die Prolog-Mission soll einen Vorgeschmack auf den weiteren Verlauf geben.

Noch kein Grund für ein Urteil

So ein langer Gameplay-Ausschnitt ist hilfreich, ersetzt aber keinen Test. Wir wissen damit mehr über Struktur und Grundtempo, aber noch nicht genug über Missionsvielfalt, Fortschrittssystem, Balancing oder Langzeitmotivation. Gerade bei einem Koop-Shooter entscheidet am Ende, ob die Rollen über viele Stunden interessant bleiben.

Dass das Material roh und noch nicht final ist, sollte man ebenfalls einordnen. Technische Schwächen in solchen Szenen können bis zum Start verschwinden. Gleichzeitig zeigt frühes Gameplay oft sehr ehrlich, worauf ein Spiel wirklich setzt.

Für wen das interessant ist

Wenn du mit Aliens vor allem enge Gänge, Teamstress und schnelle Xenomorph-Angriffe verbindest, ist Fireteam Elite 2 weiter auf deinem Radar. Der Prolog zeigt keine radikale Neuausrichtung, sondern eher eine Fortsetzung, die den Koop-Fokus ausbauen will.

Für Einzelspieler bleibt die große Frage, wie stark das Spiel ohne feste Gruppe trägt. Für eingespielte Teams ist der aktuelle Eindruck klarer: Klassen, Fähigkeiten und mehrere Gegnertypen sprechen für ein Spiel, das Absprachen belohnen möchte.

Der Release ist für den Sommer geplant. Bis dahin werden vor allem zwei Dinge spannend: wie sauber das finale Spiel läuft und ob die Kampagne nach dem Prolog genug neue Situationen liefert.

Über den Autor

Sascha Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.