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Sanderson sieht in MTG-Kirk die richtige Star-Trek-Idee

Sascha
  • 1 Min. Lesezeit

Das kommende Star-Trek-Set für Magic: The Gathering bekommt prominentes Lob aus der Fantasy-Szene. Autor Brandon Sanderson hat besonders die rote Karte zu Captain James T. Kirk aus der klassischen Serie hervorgehoben.

Sein Punkt ist nachvollziehbar: Die Karte soll einer festgefahrenen Hand wieder Möglichkeiten geben. Damit greift sie nicht nur einen Spielmechanismus auf, sondern auch Kirks Rolle als Captain, der unter Druck einen Ausweg findet.

Eine Karte für schwierige Situationen

Die Kirk-Karte kann eine Karte ziehen lassen oder den Tausch einer Handkarte gegen eine neue ermöglichen. Wer gar keine Karten auf der Hand hat, erhält durch sie ebenfalls Nachschub. Zusätzlich erzeugt sie ein rotes Hemd und verstärkt das eigene Team durch eine motivierende Ansprache.

Sanderson hält gerade diese Mischung für passend. Kirk wird nicht als bloßer Kämpfer dargestellt, sondern als Figur, die aus einer schlechten Lage wieder Handlungsspielraum macht. Für ein Crossover ist das die interessantere Lösung als ein Effekt, der sich nur auf bekannte Namen oder Bilder stützt.

Kirk kommt im Basisset vor

Bei der besprochenen Version handelt es sich um eine von mehreren Karten mit William Shatner als James T. Kirk aus der Originalserie. Sie soll im Basisset enthalten sein und nicht exklusiv zu den Commander-Decks gehören, die bereits vorbestellt werden können.

Wie häufig diese Variante später zu finden sein wird, ist noch offen. Das Star-Trek-Set für Magic: The Gathering soll im November erscheinen.

Sanderson und Magic bleiben ein Thema

Sanderson spricht seit Jahren sowohl über Star Trek als auch über Magic. Sein aktuelles Lob löst deshalb auch erneut Spekulationen über ein mögliches Crossover mit seinem Cosmere-Universum aus. Bestätigt ist eine solche Kooperation nicht.

Eine Verbindung zu Wizards of the Coast gibt es allerdings bereits: Im März 2025 präsentierte Sanderson exklusiv eine Vorschaukarte zu Tarkir Dragonstorm. Sein Interesse an Tabletop-Umsetzungen und die weitere Expansion des Cosmere sorgen nun dafür, dass Fans genau hinschauen.

Für das Star-Trek-Set zählt zunächst etwas Konkreteres: Wenn die Karten ihre Figuren ähnlich treffsicher in Mechaniken übersetzen wie dieser Kirk, könnte das Crossover mehr sein als eine Sammlung bekannter Gesichter.

Über den Autor

Sascha Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.