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Preview

Aniimo-Preview: Niedliche Kreaturen, klare Free-to-Play-Fragen

Lydia
  • 1 Min. Lesezeit

Wer Kreaturen nicht nur sammeln, sondern auch direkt als sie durch die Welt ziehen möchte, sollte Aniimo im Blick behalten. Das Spiel setzt auf eine offene Welt, Echtzeitkämpfe und besonders niedliche Designs.

Seine wichtigste Idee heißt Twinning: Statt die gefangenen Begleiter nur zu steuern, kann die Spielfigur mit ihnen verschmelzen. Dann wird aus dem eigenen Charakter ein Aniimo, das je nach Wesen fliegt, schwimmt oder auf unterschiedlich vielen Beinen unterwegs ist.

Die Kreaturen stehen im Mittelpunkt

Das Twinning soll nicht bloß ein kurzer Effekt sein. Die jeweiligen Bewegungsarten erhalten eigene Animationen und machen die Kreaturen zum direkten Teil der Erkundung. Auch im Kampf bleiben die Auseinandersetzungen in Echtzeit, statt auf klar getrennten Kampfarenen abzulaufen.

Die Welt soll zudem auf die unterschiedlichen Aniimo reagieren. Dahinter steht eine Geschichte, die im weiteren Verlauf an Umfang gewinnt. Wie viel Tiefe sie am Ende wirklich bietet, lässt sich vor dem Start noch nicht abschließend beurteilen.

Fangen, Events und seltene Belohnungen

Im Spieltest konnten frei herumlaufende Aniimo gefangen werden. Daneben locken Events mit seltenen und legendären Kreaturen. Diese führen in eigene Abschnitte und verlangen mehrphasige Kämpfe.

Eine Belohnung ist dabei nicht garantiert. Events lassen sich wiederholen, wofür besondere Steine nötig sein können. Diese sind über weitere Währungen erhältlich, darunter offenbar auch Echtgeld. Zusätzlich sind ein Premium-Season-Pass und auffällige Event-Menüs Teil des Konzepts.

Positiv ist die Aussage des Teams, dass auch ohne Bezahlung Wege zu besonderen Kreaturen offenstehen sollen. Für ein Aniimo mit optimalen Werten könne ohne Geldeinsatz etwa eine Woche Spielzeit nötig sein. Wer nicht jeden Wert perfektionieren möchte, dürfte also weniger Druck spüren. Wie fair sich das dauerhaft anfühlt, wird trotzdem ein wichtiger Punkt nach dem Launch sein.

Großes Projekt mit freundlichem Ton

Hinter Aniimo steht das eigens gegründete Studio Pawprint. Nach Angaben aus dem Team arbeiten rund 200 Menschen seit vier Jahren am Projekt, mit zusätzlicher Unterstützung soll die Zahl bei etwa 400 liegen. Das erklärt zumindest, warum das Spiel auf einen umfangreichen Ansatz mit Konsolen, PC und Mobilgeräten zielt.

Für mich ist Aniimo vor allem dann spannend, wenn die putzige Optik nicht nur Kulisse bleibt, sondern die Zusammenarbeit mit den Kreaturen wirklich abwechslungsreich macht. Die Möglichkeit, gemeinsam mit Freundinnen und Freunden loszuziehen, passt gut zu dieser freundlichen Grundidee. Gleichzeitig sollten Spielerinnen und Spieler die Währungen, Event-Belohnungen und den Season Pass von Anfang an genau beobachten.

Starttermine

Aniimo soll am 16. September für Konsolen und PC erscheinen. Die Mobilversion ist für den 23. September angekündigt.

Über den Autor

Lydia Autor

Community-Managerin bei GoodGame.Ruhr und Expertin für Mobile Gaming und Casual Games. Sorgt dafür, dass unsere Community lebendig bleibt und organisiert regelmäßige Gaming-Events und Turniere.