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Wild West Pioneers startet im Early Access

Lydia
  • 1 Min. Lesezeit

Der Wilde Westen wird in Wild West Pioneers nicht nur zum Schauplatz für Goldsuche und Grenzland-Abenteuer. Im Mittelpunkt steht der Aufbau einer neuen Heimat, in der Wege, Wohnhäuser, Versorgung und die Bedürfnisse der Bewohner zusammenpassen müssen.

Der Early Access startet am 25. September auf Steam. Das Spiel will klassische Städtebau-Mechaniken mit einer persönlicheren Ebene verbinden: Die Siedler äußern Wünsche, Ängste und Meinungen, Entscheidungen sollen also nicht nur die Wirtschaft betreffen.

Eine Siedlung, viele Aufgaben

Zu Beginn zieht die Spielfigur wegen des Goldrauschs in ein Grenzgebiet. Gleichzeitig sucht sie nach ihrem verschwundenen Vater. Diese Geschichte läuft neben dem eigentlichen Aufbau der Siedlung.

Für den Ort braucht es unter anderem Wohnraum, ein Rathaus und funktionierende Wege. Mit wachsender Bevölkerung steigen auch die Ansprüche. Ein Saloon kann etwa Speisen und Getränke bereitstellen, während weitere Gebäude Rohstoffe zu Werkzeugen, Baumaterialien, Nahrung und Luxusgütern verarbeiten.

Bewohner sollen mitreden

Der interessante Punkt ist die Rolle der Siedler. Sie haben laut Ankündigung eigene Bedürfnisse und reagieren auf Entscheidungen. Durch Sprachausgabe sollen sie zudem stärker als einzelne Personen wahrnehmbar sein.

Das könnte besonders für Spielerinnen und Spieler spannend sein, die beim Städtebau nicht nur auf saubere Produktionsketten schauen möchten. Ob die Entscheidungen dauerhaft spürbare Folgen haben, muss der Early Access allerdings erst zeigen.

Mehrere Orte auf einer Weltkarte

Wild West Pioneers soll nicht bei einem einzelnen Dorf bleiben. Geplant ist ein Netz aus Dörfern und Städtchen, deren Gebiete unterschiedliche Rohstoffe und Herausforderungen bieten. Späher erkunden das Umland und können Materialien, Händler, Schätze, Geheimnisse oder neue Siedlungsplätze finden.

Über Spezialisierungen und Dekorationen lässt sich der eigene Ort gestalten. Wer lieber entspannt baut, soll der Hauptgeschichte nicht zwingend sofort folgen müssen. Für Einsteiger klingt das nach einer willkommenen Option, denn ein gutes Aufbauspiel darf auch Raum zum Ausprobieren lassen.

Was zum Start enthalten sein soll

Die Early-Access-Phase ist für etwa ein Jahr vorgesehen. Zum Start sollen bereits aufrüstbare Gebäude, mehrere Biome, eine Weltkarte mit verbundenen Siedlungen sowie simulierte Bewohner enthalten sein. Den Bewohnern lassen sich Berufe und Aufgaben zuweisen.

Ob die Wirtschaftsabläufe, die Bewohnerreaktionen und die Erkundung gut ineinandergreifen, wird sich erst nach dem Start zeigen. Das Western-Setting ist für ein Städtebau-Spiel aber schon jetzt eine schöne Abwechslung.

Über den Autor

Lydia Autor

Community-Managerin bei GoodGame.Ruhr und Expertin für Mobile Gaming und Casual Games. Sorgt dafür, dass unsere Community lebendig bleibt und organisiert regelmäßige Gaming-Events und Turniere.