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Ocarina of Time Remake: Die neue Kamera macht viel besser

Alex
  • 1 Min. Lesezeit

Die Demo zu The Legend of Zelda: Ocarina of Time zeigt ziemlich schnell, warum dieses Remake spannend ist. Hyrule fühlt sich sofort vertraut an, aber die freie Kamera und ein richtiger Sprint ändern das Spielgefühl deutlich.

Ich durfte Teile aus dem Kokiri-Wald, dem Feld von Hyrule und dem Waldtempel sehen. Vieles bleibt klar erkennbar, doch es gibt neue Verstecke, leicht veränderte Wege und kleine Rätsel für Leute, die das Original schon kennen.

Die Steuerung ist der größte Fortschritt

Der Sprint liegt auf einer hinteren Taste des Pro Controllers. Das ist viel besser als die alte Rolle, wenn du einfach schnell unterwegs sein willst. Gleichzeitig bleibt dein rechter Daumen frei für Kamera und Items.

Auch das Zielen profitiert davon. Mit dem Gyro-Sensor lässt sich der Feen-Bogen präzise durch Gitterstäbe auf Schalter richten. Beim Kampf gegen Phantom Ganon hilft die frei bewegliche Kamera ebenfalls: Du siehst besser, was im Raum passiert, und verlierst Gegner nicht so leicht.

Dadurch wirken einige Kämpfe wohl etwas leichter als früher. Das Aufschalten auf Gegner funktioniert flüssiger, aber die zusätzliche Übersicht nimmt Bossen auch etwas Druck.

Hyrule bleibt vertraut, hat aber neue Ecken

Die Preise und Grundregeln des Originals bleiben erhalten. Der Deku-Schild kostet weiter 40 Rubine. Auch wer Cuccos mit dem Schwert ärgert, bekommt noch immer schnell Probleme.

Anders sind einzelne Fundorte. Neue Truhen-Verstecke und Feen-Symbole sollen dazu bringen, genauer hinzuschauen. Das Feld von Hyrule wurde zudem räumlich verändert: Die Lon-Lon-Farm wirkt größer, während wichtige Ausgänge am Horizont leichter zu erkennen sind.

Gut ist, dass das Spiel nicht einfach alles kopiert. Ob die Änderungen für echte Ocarina-Profis am Ende genug sind, kann die Demo aber noch nicht zeigen.

Licht und Musik sehen und klingen stark aus

Bei Licht, Wasser und Effekten macht das Remake viel richtig. Sonnenlicht scheint durch dünne Hautpartien an Links Ohren, Wasser wirkt plastischer und selbst Rubine oder Herz-Effekte bekommen viele kleine Partikel. Die neuen Musikversionen passen ebenfalls gut zu den bekannten Orten.

Vor allem Sarias Szene mit der Okarina soll musikalisch stark sein. Schade ist nur: Wenn Link selbst Okarina spielt, verstummt die Hintergrundmusik in der Demo komplett. Früher konnte beides besser zusammenpassen.

Was in der Demo noch stört

Die Technik ist nicht überall sauber. Die Bildrate lief im Docked-Modus stabiler als beim Original, aber Links Haare flimmern auffällig. Dazu kommen sichtbare Kanten und Moiré-Muster bei feinen Details. Gerade in Nahaufnahmen merkst du das schnell.

Komisch sind auch manche Figuren im Kokiri-Wald. Link sieht menschlicher aus, einige Kokiri-Kinder wirken dagegen fast wie Puppen. Das kann absichtlich sein, sieht aber nicht immer gut aus.

Bei der deutschen Sprachausgabe gibt es außerdem einen seltsamen Wechsel. Wichtige Zwischensequenzen sind vertont und wirken dadurch stärker. Danach folgen oft wieder stumme Textboxen. Das reißt einen aus der Szene, weil die Stimmen vorher gezeigt haben, wie gut sie funktionieren können.

Viele gute Zeichen für das Remake

Die Demo macht Lust auf mehr, besonders wegen der Dungeons. Der Waldtempel mit seinen Poe-Schwestern, Illusionen und Schaltern zeigt, wie gut die alten Rätsel noch funktionieren. Anders als in den offenen neueren Zelda-Spielen führt dich Ocarina of Time stärker durch seine Welt. Das ist hier kein Nachteil.

Wenn die technischen Probleme bis zum Start noch besser werden, könnte das Remake für neue Spieler und Zelda-Fans richtig gut werden. Die neue Steuerung macht den Klassiker leichter zu spielen, ohne dass er seine alten Ideen verliert.

Über den Autor

Alex Anfänger

Jüngster Autor im GoodGame.Ruhr Team mit frischem Blick auf moderne Gaming-Trends. Spezialisiert auf Battle Royale Games, Esports und die neuesten Gaming-Technologien. Bringt die Perspektive der Gen-Z in unsere Berichterstattung.