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ROUTINE zeigt sein wichtigstes Werkzeug für die Mondbasis

Sascha
  • 1 Min. Lesezeit

ROUTINE rückt ein Werkzeug in den Mittelpunkt, das für die Erkundung der Mondbasis offenbar zentral wird: das C.A.T. Ultraview-Modul. Es erinnert optisch an eine Mischung aus Camcorder und Radarpistole und soll unter anderem unsichtbare Schrift an Wänden sichtbar machen.

Für ein Horrorspiel aus der Ego-Perspektive ist das ein kluger Ansatz. ROUTINE setzt nicht nur auf das, was dich direkt bedroht, sondern auf das, was du erst finden, lesen und einordnen musst. Gerade in einer verlassenen Station kann so ein Gerät schnell mehr sein als ein simples Scanner-Tool.

Ein Gerät für Spuren, nicht nur für Rätsel

Die bisher gezeigten Informationen deuten darauf hin, dass das C.A.T. Ultraview-Modul häufig bei der Erkundung eingesetzt wird. Besonders spannend ist dabei die Funktion, versteckte Hinweise sichtbar zu machen. Unsichtbare Schrift an Wänden klingt zunächst klein, kann in einem Horror-Spiel aber viel Gewicht bekommen.

ROUTINE lässt dich die Ereignisse vor deiner Ankunft in einer zerstörten Station zusammensetzen. Genau dafür passt ein Werkzeug, das nicht nur Türen öffnet oder Objekte scannt, sondern Spuren freilegt. Es kann die Umgebung lesbarer machen, ohne die Einsamkeit der Mondbasis aufzulösen.

Retro-Zukunft mit 80er-Jahre-Gefühl

Der Stil von ROUTINE geht von einer Zukunft aus, die aus den 1980er Jahren heraus gedacht wurde. Das ist kein sauberer Hochglanz-Sci-Fi-Look. Der Reiz liegt eher darin, dass Technik greifbar, sperrig und etwas fremd wirkt.

Das Ultraview-Modul passt genau in diese Richtung. Ein Gerät, das wie alte Videotechnik aussieht, aber auf einer Mondbasis verborgene Informationen sichtbar macht, unterstützt diese Mischung aus vertraut und unheimlich.

Stille als eigentliche Bedrohung

ROUTINE wird als Sci-Fi-Horror aus der Ego-Perspektive beschrieben. Die Mondbasis ist dabei nicht nur Kulisse. Stille und Einsamkeit sollen eine wichtige Rolle spielen. Das ist für Horror oft wirksamer als Dauer-Action, weil jede Bewegung und jedes Geräusch mehr Bedeutung bekommt.

Interessant ist auch der Hinweis, dass du auf ein Gegenüber triffst, das dich selbst für die echte Bedrohung hält. Das kann die übliche Rollenverteilung aufbrechen. Du bist nicht automatisch nur Opfer oder Eindringling, sondern wirst möglicherweise selbst als Gefahr wahrgenommen.

Release und Plattformen

ROUTINE soll am 4. Dezember 2025 erscheinen. Genannt sind PC über Steam und Xbox auf PC sowie Xbox Series X|S, Xbox One und Xbox Cloud. Außerdem soll das Spiel am ersten Tag im Xbox Game Pass verfügbar sein.

Die Entwicklungsgeschichte ist lang. ROUTINE wurde ursprünglich vor mehr als zehn Jahren angekündigt und 2022 erneut vorgestellt. Gerade deshalb wird spannend, ob das fertige Spiel seine klare Stimmung und das reduzierte Horror-Konzept bis zum Ende tragen kann.

Warum das Modul wichtig werden könnte

Horror funktioniert oft dann am besten, wenn ein Spiel dir Informationen gibt, aber keine Sicherheit. Das C.A.T. Ultraview-Modul könnte genau diesen Platz einnehmen. Es hilft dir, mehr zu sehen. Es garantiert aber nicht, dass du verstehst, was du gerade gefunden hast.

Wenn ROUTINE diese Idee konsequent nutzt, kann aus einem einfachen Erkundungsgerät ein starkes Spannungswerkzeug werden. Nicht, weil es laut oder spektakulär ist, sondern weil es dich zwingt, genauer hinzusehen.

Über den Autor

Sascha Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.