Diablo 4: Lord of Hatred bekommt vor dem Start am 28. April neues Gameplay-Material. Im Mittelpunkt steht Skovos, eine neue Region der zweiten Erweiterung für das Action-RPG von 2023.
Das Video läuft über 20 Minuten und endet in einem Bosskampf. Für Rückkehrer ist das vor allem interessant, weil es einen längeren Eindruck davon gibt, wie sich die Erweiterung im normalen Spielablauf zeigen soll, nicht nur in kurzen Schnitten.
Skovos steht im Mittelpunkt
Das neue Material stellt Skovos als neue Region in Lord of Hatred vor. Mehr konkrete Details zur Struktur, zu Quests oder Systemen liegen aus dem gezeigten Material nicht vor. Wichtig ist deshalb vor allem der Umfang: Über 20 Minuten Gameplay sind deutlich mehr als ein Trailer und geben Spielern eine bessere Grundlage, um das Tempo, die Kämpfe und den allgemeinen Ablauf einzuschätzen.
Für Diablo 4 ist eine neue Region mehr als nur Kulisse. In einem Action-RPG entscheidet der Ort auch darüber, wie gut Kämpfe lesbar bleiben, wie abwechslungsreich Wege und Gegner wirken und ob man gerne länger dort farmt. Das lässt sich aus der reinen Beschreibung noch nicht endgültig bewerten, aber das lange Gameplay macht Skovos zu einem der zentralen Punkte vor dem Release.
Bosskampf als Abschluss
Das Video endet mit einem Bosskampf. Das ist ein sinnvoller Schnittpunkt, weil Bossbegegnungen in Diablo 4 oft zeigen, wie stark Build, Bewegung und Ressourcenmanagement zusammenspielen. Gerade vor einer Erweiterung ist das für viele Spieler spannender als reine Story-Andeutungen.
Konkrete Aussagen zur Schwierigkeit oder zur Qualität des Kampfes lassen sich daraus noch nicht sicher ableiten. Klar ist nur: Die Entwickler wollen Skovos nicht nur als neues Gebiet zeigen, sondern auch mit einer größeren Begegnung verbinden.
Wichtig für Rückkehrer
Lord of Hatred ist die kommende zweite Erweiterung zu Diablo 4. Wer seit längerer Zeit nicht mehr gespielt hat, sollte vor dem Start prüfen, wo die eigene Figur steht und wie viel Story-Wissen noch präsent ist. Der Hinweis, sich vorab noch einmal auf den aktuellen Stand der Geschichte zu bringen, ist deshalb sinnvoll.
Das gilt besonders für Spieler, die Diablo 4 zum Release intensiv gespielt und danach pausiert haben. Eine Erweiterung kann neue Inhalte liefern, setzt aber oft voraus, dass man wieder in Systeme, Builds und Weltzustand hineinkommt. Das neue Skovos-Gameplay kann dabei helfen, die eigene Lust auf die Rückkehr besser einzuschätzen.
Was wir daraus mitnehmen
Lord of Hatred zeigt sich kurz vor dem Start nicht nur mit kurzen Werbebildern, sondern mit einem längeren Abschnitt aus dem Spiel. Das ist positiv, weil Diablo als Reihe stark vom Moment-zu-Moment-Gameplay lebt: Laufen, kämpfen, Loot prüfen, weitermachen.
Noch offen bleibt, wie groß Skovos am Ende wirklich wirkt, wie die Erweiterung spielerisch an Diablo 4 anschließt und ob der neue Inhalt genug Gewicht für aktive Spieler und Rückkehrer hat. Der 28. April ist nah genug, dass diese Fragen bald beantwortet werden dürften.
Über den Autor
Community-Managerin bei GoodGame.Ruhr und Expertin für Mobile Gaming und Casual Games. Sorgt dafür, dass unsere Community lebendig bleibt und organisiert regelmäßige Gaming-Events und Turniere.