The Expanse: Osiris Reborn bekommt am 22. April eine Closed Beta. Rein kommst du nur, wenn du das „Miller’s Pack“ oder die Collector’s Edition über die Owlcat-Website gekauft hast. Der Zugang gilt für PC, PlayStation und Xbox Series X|S. Die genaue Startzeit steht noch nicht fest.
Für Shooter-Spieler ist die Beta interessant, weil sie direkt zeigt, wie stark das Spiel auf Deckung, Rollenwahl und Begleiter setzt. Der geplante Release liegt bei 2027, die Beta ist also kein fertiger Eindruck, sondern ein früher Belastungstest für Kampfgefühl und Missionsaufbau.
Was in der Beta steckt
Spielbar ist die zweite Storymission. Du wählst zwischen zwei Builds: Officer oder Hacker. Der Officer geht direkter in Gefechte und verlässt sich stärker auf Waffen. Der Hacker arbeitet mehr über Fähigkeiten, um Gegner auszuspielen.
Das ist eine sinnvolle Auswahl für eine erste Beta. Sie zeigt nicht nur zwei Werteverteilungen, sondern zwei Denkweisen im Kampf: Druck machen oder Kontrolle aufbauen. Genau daran wird sich entscheiden, ob Osiris Reborn nur nach bekanntem Sci-Fi-Shooter klingt oder im Spiel eigene Stärken findet.
Deckung reicht nicht
Die Kämpfe setzen auf Third-Person-Deckung. Wichtig ist dabei: Wer zu lange an einer Stelle bleibt, soll von der KI unter Druck gesetzt werden. Gegner versuchen also, dich aus sicheren Positionen zu holen.
Dazu kommen bis zu zwei Begleiter. An bestimmten Punkten kannst du ihre Fähigkeiten aktivieren. Diese Fähigkeiten sollen Arenen zerstören oder anders nutzbar machen. Für mich ist das der spannendste Punkt, weil gute Arenakontrolle aus einem normalen Cover-Shooter mehr machen kann.
Pause mit Tempo-Kontrolle
Wenn ein Kampf unübersichtlich wird, kannst du aktiv pausieren. Das Spiel läuft dann nicht komplett weiter, sondern wird um 90 Prozent verlangsamt. Das gibt dir Zeit, Positionen, Fähigkeiten und Ziele neu zu sortieren.
Das passt zu einem Spiel, das nicht nur Reaktion, sondern Planung will. Gerade mit mehreren Begleitern kann so eine Funktion helfen, ohne den Spielfluss komplett zu stoppen.
Mass Effect als klarer Einfluss
Osiris Reborn orientiert sich sichtbar an cinematischen Sci-Fi-Rollenspielen und besonders an der Mass-Effect-Reihe. Gleichzeitig stellt das Studio klar: Es soll kein Nachfolger zu Mass Effect sein.
Die Nähe ist trotzdem wichtig für die Erwartung. Wer ein Team, Dialoge, Kämpfe mit Deckung und längere Entscheidungen sucht, dürfte hier genauer hinschauen. Das Team rechnet aktuell mit rund 30 Stunden Spielzeit.
Vorwissen zu The Expanse
Die Handlung spielt während der Buchreihe. Es soll Easter Eggs geben, aber der Einstieg soll auch ohne Vorwissen funktionieren. Die wichtigsten Dinge zum Universum werden erklärt. Feinere Anspielungen können dir ohne Bücher oder Serienkenntnis aber entgehen.
Das ist ein fairer Ansatz. Neue Spieler sollen nicht draußen stehen, Fans bekommen zusätzliche Details. Entscheidend wird sein, ob die Beta zeigt, dass Missionen und Kämpfe auch ohne bekannten Namen tragen.
Für wen sich die Beta lohnt
- Für dich, wenn du Deckungs-Shooter mit Team-Fähigkeiten magst.
- Für dich, wenn du Sci-Fi mit klarer Story-Struktur suchst.
- Für dich, wenn du testen willst, ob Officer und Hacker wirklich anders spielen.
- Nicht ideal, wenn du nur einen offenen Test ohne Vorbestellung erwartest.
Die Beta ist kein freier Zugang für alle. Sie hängt an bestimmten Editionen. Wer ohnehin vorbestellen wollte, bekommt ab 22. April einen frühen Blick auf Mission, Rollen und Kampfsystem. Alle anderen sollten abwarten, wie stabil und aussagekräftig dieser Test wirklich wird.
Über den Autor
Von FIFA bis Call of Duty, von Farming Simulator bis Age of Empires – ich liebe Games, bei denen Skill, Planung und Reaktion zählen. Ob auf dem virtuellen Schlachtfeld oder im Stadion: Ich spiele smart, schnell und immer mit Spaß. Let’s play smarter, not harder!