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Mouse P.I. for Hire: Schwarz-Weiß-Shooter mit Tempo

Dominik
  • 1 Min. Lesezeit

Mouse: P.I. for Hire verkauft sich auf den ersten Blick über seinen handgezeichneten Schwarz-Weiß-Stil im Look der 1930er Jahre. Für mich wird aber wichtiger, ob der Shooter auch unter Druck funktioniert.

Die neuen Details zeigen klar: Fumi Games baut keinen langsamen Nostalgie-Ausflug. Das Spiel setzt auf ständige Bewegung, viele Waffen, Umweltgefahren und Power-ups. Wer in Kämpfen stehen bleibt, dürfte schnell Probleme bekommen.

Bewegung ist kein Bonus, sondern Pflicht

Das Kampfsystem folgt einem einfachen Prinzip: immer in Bewegung bleiben. Das passt zu Boomer-Shootern, bei denen du nicht hinter einer Deckung wartest, sondern Gegner, Munition und Heilung im Raum liest.

Jack Pepper hält laut den Angaben nicht viel aus. Schon wenige Treffer können gefährlich werden. Damit wird Positionierung wichtig. Du musst entscheiden, wann du sprintest, rutschst, springst oder einen riskanten Weg durch die Arena nimmst.

Dafür gibt es mehrere Bewegungsoptionen. Genannt wurden Rutschen, Sprinten, Doppelsprünge, das Kriechen durch Rohre, Tritte, Wandlaufen und Wandklettern. Auch der Schwanz spielt eine Rolle. Er kann im Verlauf der Kampagne unter anderem zum Schlösserknacken, als Greifhaken und sogar zum Helikopterflug genutzt werden.

Die Arenen sollen mitspielen

Interessant wird Mouse: P.I. for Hire vor allem dann, wenn die Umgebung mehr ist als Kulisse. Frost, Terpentin, Feuer und explosive Fässer können gegen dich arbeiten, aber auch von dir genutzt werden.

Munition und Gesundheitspakete liegen verteilt in den Gebieten. Das zwingt dich zur Bewegung und belohnt Erkundung. Für Shooter-Spieler ist das wichtig, weil Ressourcen dann nicht nur Nachschub sind, sondern ein Teil der Kampfplanung.

Elf Waffen, klare Aufgaben

Das Arsenal umfasst elf Waffen. Die Fäuste sind dabei die Notlösung, falls dir die Munition ausgeht. Praktisch spannender sind die Schusswaffen mit Alternativfeuer.

  • Micer-Pistole: klassische Pistole mit Burst-Shot als Alternative.
  • Boomstick: kurze Reichweite, dafür mit aufladbarem Pump-Schuss.
  • Devarnisher: verschießt Terpentin-Kugeln und hat einen größeren explosiven Klecks als Alternativfeuer.
  • James Gun: eine Tommy-Gun-Variante, die Gegner am Angreifen hindern kann, mit Sprühfeuer als Alternative.
  • Kiss Kiss: doppelläufige Schrotflinte mit explodierenden Patronen und Feuerschaden.
  • Loose Cannon: eine echte Kanone mit hohem Schaden und Rückstoß-Effekt.
  • Jar Head: feuert psionische Energie, betäubt Gegner und kann mit einem Strahlenangriff gezielt eingesetzt werden.
  • Portable Freezer: verlangsamt Gegner mit Kälte und kann sie einfrieren.
  • Hellrazor: Kettensäge mit Feuerschaden und klassischem Nahkampf-Modus.
  • D-namite: sprengt Gegner sowie bestimmte Wände und Böden.

Das klingt nach einem breiten Werkzeugkasten. Entscheidend wird, ob die Waffen wirklich unterschiedliche Probleme lösen oder ob am Ende nur zwei Favoriten übrig bleiben. Gerade bei schnellen Shootern muss jede Waffe einen klaren Nutzen haben.

Power-ups bringen zusätzliche Spitzen

Auch Power-ups sind eingeplant. Spinat erinnert klar an Popeye. Kaffee aktiviert schnelle Fingerpistolen. Chilischoten bringen mehr Schaden, höhere Feuerrate und Feuerschaden. Käse dient als Gesundheits-Power-up, das du bei Bedarf einsetzen kannst.

Das passt zum Cartoon-Stil, hat aber auch spielerischen Wert. Wenn Power-ups gut platziert sind, können sie riskante Angriffe belohnen. Wenn sie zu stark sind, nehmen sie dem Waffenwechsel den Druck. Hier wird das Balancing wichtig.

Für wen das spannend wird

Mouse: P.I. for Hire wirkt aktuell wie ein Shooter für Spieler, die Tempo mögen. Wer Doom-ähnliche Bewegung, Arena-Druck und viele Werkzeuge schätzt, sollte das Spiel im Blick behalten.

Wer nur wegen des alten Cartoon-Looks neugierig ist, sollte wissen: Unter der Oberfläche steckt ein actionlastiges Spiel mit viel Waffengebrauch, Explosionen und aggressiven Gegnern. Der Stil ist verspielt, das Grundprinzip aber klar auf schnelle Kämpfe ausgelegt.

Der Release ist für den 19. März geplant. Erscheinen soll Mouse: P.I. for Hire für PC, PlayStation, Xbox und Nintendo Switch.

Über den Autor

Dominik Autor

Von FIFA bis Call of Duty, von Farming Simulator bis Age of Empires – ich liebe Games, bei denen Skill, Planung und Reaktion zählen. Ob auf dem virtuellen Schlachtfeld oder im Stadion: Ich spiele smart, schnell und immer mit Spaß. Let’s play smarter, not harder!