Dragon Ball Xenoverse 3 sieht in der bisher gezeigten Fassung richtig stark aus. Die Stadt, eigene Figuren und bekannte Kämpfer treffen den Stil der Reihe gut. Wenn du Dragon Ball magst, erkennst du den Vibe sofort.
Bei einer kurzen spielbaren Demo auf der gamescom 2026 standen aber vor allem die Kämpfe im Weg. Sie waren oft zu ähnlich und manche Treffer wirkten noch ungenau.
In der Stadt geht alles zu hektisch oder zu langsam
Die Spielfigur ist sehr schnell unterwegs. Auf großen Flächen passt das noch. In engen Bereichen rennt man dadurch aber leicht gegen Wände und andere Dinge.
Komisch ist der Unterschied zu den NPCs. Spricht man sie nicht direkt von vorne an, drehen sie sich erst langsam zur Figur, bevor ein Gespräch startet. Das bremst den Ablauf aus.
Die Kämpfe sind zu leicht, dauern aber trotzdem
Du kannst fliegen, leichte und schwere Angriffe nutzen und Spezialattacken auslösen. Kleine Gegner lassen sich offenbar schon mit viel Button-Mashing besiegen. Das Problem: Sie halten ziemlich viel aus. So ziehen sich Kämpfe, obwohl sie nicht besonders schwer wirken.
Dazu kam in der Demo die Zielerfassung nicht immer mit. Schläge und Tritte gingen manchmal knapp daneben. Besonders wenn Gegner über oder unter der Spielfigur waren, konnten Ki-Angriffe und Specials ins Leere fliegen.
Super Broly braucht vor allem viele Treffer
In der gezeigten Mission fliegt eine Gruppe durch ein Eisgebiet, räumt kleinere Gegner aus dem Weg und trifft danach auf Super Broly. Gegen seine Fernangriffe kann man Steine als Deckung nutzen.
Danach wird es aber nicht viel taktischer. Der Boss spielt sich ähnlich wie die Gegner davor, hat nur deutlich mehr Lebenspunkte. Genau da müsste Xenoverse 3 noch mehr bieten, damit große Dragon-Ball-Kämpfe nicht nur lang werden.
Bekannte Figuren geben dir neue Fähigkeiten
Neu ist ein System, mit dem deine Figur auf die Seelen berühmter Kämpfer zugreifen kann. Du kannst deren Spezialmoves einsetzen oder dich direkt in diese Figuren verwandeln. In der Demo hat das noch keinen großen Unterschied bei den Kämpfen gemacht.
Interessant wird, wie frei sich die Fähigkeiten von Son Goku, Vegeta und anderen später verbinden lassen. Eine Änderung gibt es schon bei Transformationen: Sie laufen nicht mehr über einen festen Timer, sondern verbrauchen Ki.
Für wen lohnt sich das im Blick zu behalten?
Als Dragon-Ball-Fan bekommst du eine Welt, die sehr passend aussieht, und bekannte Figuren mit ihren Kräften. Wenn du vor allem bessere Kämpfe als in früheren Arena-Prüglern erwartest, solltest du noch vorsichtig sein. Die Demo hatte gute Ideen, aber bei Treffern, Tempo und Abwechslung noch klare Probleme.
Über den Autor
Jüngster Autor im GoodGame.Ruhr Team mit frischem Blick auf moderne Gaming-Trends. Spezialisiert auf Battle Royale Games, Esports und die neuesten Gaming-Technologien. Bringt die Perspektive der Gen-Z in unsere Berichterstattung.