Dragon Quest Monsters: Die welkende Welt setzt auf putzige Kreaturen, rundenbasierte Kämpfe und eine Welt, die zum entspannten Erkunden einlädt. In einer rund einstündigen Gamescom-Demo war vor allem eines sofort klar: Der Einstieg soll niemanden überfordern.
Das ist für Neulinge im Monster-RPG-Genre angenehm. Wer schon viele ähnliche Spiele kennt, dürfte sich allerdings erst im späteren Verlauf mehr Gegenwehr wünschen. Genau dort könnten die Teamzusammenstellung und die Synthese ihre Stärken ausspielen.
Zwei Heldinnen, ein gemeinsames Ziel
Zu Beginn wählst du Bianca oder Nera. Beide suchen nach einem Heilmittel für ihre kranken Väter und landen dabei im Königreich Immerwelk. Die Wahl beeinflusst kleine Boni. Außerdem bestimmen Antworten auf einige Fragen, welches Monster als erster Begleiter mitkommt.
Danach geht es durch eine von Dünen geprägte Gegend, in der überall neue Gegner warten. Die Gestaltung bleibt dabei klar und freundlich, was gut zu den bekannten Dragon-Quest-Monsterdesigns passt.
Fangen ohne Stress, Kämpfen mit Optionen
Die Kämpfe laufen rundenbasiert. Du kannst den Monstern direkte Befehle geben oder sie mit vorgegebenen Taktiken selbst handeln lassen. Das ist praktisch, wenn du dich zunächst auf die Gruppe und ihre Fähigkeiten konzentrieren willst.
Besiegte Gegner bringen Erfahrungspunkte. Bei Stufenaufstiegen verteilst du Fertigkeitspunkte auf verschiedene Bereiche. So verbesserst du Werte oder schaltest neue Fähigkeiten frei. In der Demo verliefen die ersten Kämpfe sehr glatt, weshalb der Schwierigkeitsgrad noch offenbleibt.
Neue Monster brauchen Platz
Feindliche Kreaturen lassen sich auch rekrutieren. Dafür schwächst du sie zunächst im Kampf und startest dann einen Zähmungsversuch. Die Erfolgschance steigt, wenn das Ziel bereits angeschlagen ist und mehrere eigene Monster mithelfen.
In der aktiven Gruppe stehen maximal vier Plätze bereit. Große Monster können zwei Plätze belegen. Das macht die Auswahl etwas wichtiger: Ein starkes großes Wesen ist nicht automatisch besser, wenn dadurch weniger Platz für andere Fähigkeiten bleibt.
Synthese könnte das spannendste System werden
Später wechselte die Demo in ein Strandgebiet mit deutlich stärkeren Gegnern. Hier rückte die Synthese in den Mittelpunkt. Zwei Monster werden zu einer neuen, stärkeren Kreatur kombiniert. Ausgewählte Fähigkeitsstränge lassen sich dabei weitergeben.
Das System bietet Raum zum Ausprobieren. Gerade Spielerinnen und Spieler, die gern eine eigene Gruppe planen, könnten hier lange beschäftigt sein. Wie groß die Auswahl wirklich wird und wie viel Freiraum die Kombinationen lassen, muss die Vollversion zeigen.
Auf beiden gezeigten Konsolen flüssig
Technisch hinterließ die Vorschau einen guten Eindruck. Auf PlayStation 5 und Nintendo Switch 2 lief das Spiel laut Demo mit stabilen 60 Bildern pro Sekunde. Auch die Umgebungen wirkten deutlich detaillierter als beim direkten Vorgänger Der dunkle Prinz.
Dragon Quest Monsters: Die welkende Welt will das Genre offenbar nicht neu erfinden. Stattdessen setzt es auf eine zugängliche Reise, sympathische Monster und ein System, das mit wachsender Sammlung interessanter werden kann. Für Fans von Dragon Quest und für alle, die ohne großen Druck ein Monster-Team aufbauen möchten, ist das ein Titel zum Vormerken.
Der Release ist für den 3. Dezember 2026 auf PlayStation 5, Xbox Series sowie Nintendo Switch und Nintendo Switch 2 geplant.
Über den Autor
Community-Managerin bei GoodGame.Ruhr und Expertin für Mobile Gaming und Casual Games. Sorgt dafür, dass unsere Community lebendig bleibt und organisiert regelmäßige Gaming-Events und Turniere.