Das nächste StarCraft entfernt sich weit von den Wurzeln der Reihe. Statt Echtzeitstrategie soll ein Open-World-Shooter entstehen. Das Entwicklungsteam nennt 2030 weiterhin als festes Veröffentlichungsziel.
Bis dahin ist es noch ein langer Weg. Die Verantwortlichen sehen das konkrete Jahr aber nicht nur als Ankündigung für Fans, sondern auch als verbindlichen Orientierungspunkt für das eigene Team.
2030 soll ein klarer Termin bleiben
Dan Hay, General Manager und Vice President für StarCraft, betont: Das Jahr 2030 sei fest eingeplant. Ein so deutlich gesetztes Ziel solle die Entwicklung fokussieren und verhindern, dass das Projekt ohne klaren Rahmen läuft.
Wie lange das Spiel bereits produziert wird, verriet das Team nicht. Stattdessen steht im Vordergrund, eine glaubwürdige StarCraft-Welt aufzubauen, die Neulinge verstehen können und die langjährige Fans wiedererkennen.
Keine Strategie-Perspektive von oben
Der Wechsel zum Shooter verändert vor allem den Blick auf das StarCraft-Universum. Spielerinnen und Spieler sollen nicht mehr aus großer Höhe Einheiten befehligen, sondern direkt auf einem umkämpften Planeten stehen.
Als Beispiel nannte Hay die Begegnung mit einem Hydralisken. Die Größe und Bedrohung dieser Kreaturen soll aus der Nähe deutlich anders wirken als in den bisherigen Strategiespielen. Waffen, Rüstung und die unmittelbare Gefahr im Kampf stehen damit stärker im Mittelpunkt.
Offene Welt, Fraktionen und Unruhe
Die offene Spielwelt soll laut Team Raum zum Erkunden geben. Gleichzeitig sollen unterschiedliche Gruppen und Fraktionen eine wichtige Rolle spielen. StarCraft bleibt also offenbar eine Welt voller Konflikte, nur wird dieser Konflikt diesmal aus einer viel direkteren Perspektive erlebt.
Ein erster Hinweis auf mögliche Spielmechaniken betrifft den Umgang mit Gegnern: Feinde könnten gegeneinander ausgespielt werden. Das klingt nach Situationen, in denen man nicht jede Bedrohung selbst ausschalten muss, sondern Kämpfe zwischen verschiedenen Gruppen für den eigenen Weg nutzt.
Viel Zeit für die offene Frage
Die Aussagen liefern bislang eher die Richtung als ein vollständiges Bild. Welche Aufgaben, Waffen, Figuren oder Fortschrittssysteme das Spiel konkret bekommt, bleibt offen. Auch zum Aufbau der offenen Welt gibt es noch keine belastbaren Details.
Fest steht vorerst nur: Blizzard plant keinen Rückkehrer nach dem bekannten RTS-Muster, sondern einen Shooter, der das Universum von StarCraft körperlicher und unmittelbarer zeigen soll. Ob dieser Wechsel aufgeht, wird sich erst zeigen, wenn aus den frühen Bildern und Andeutungen echtes Spielmaterial wird.
Über den Autor

Gründer und Administrator von GoodGame.Ruhr. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern ohne Fokus auf spezielle Genres. Wenn er nicht gerade neue Spiele testet, arbeitet er an der Weiterentwicklung der Community, oder geht seiner zweiten Passion, der Musik, nach.
